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Botswana | Insights

Faszination Safari

Die besten Safari Spots in Botswana

Geschrieben von
Anna Maria Eichinger

2019-02-06

Botswana – das nahezu unberührte Naturparadies Afrikas hat ein unvergessliches Erlebnis nach dem anderen zu bieten. Die Nationalparks und Schutzgebiete in Botswana sind mit einer einzigartigen Flora und Fauna gesegnet. Wir haben für Sie die besten Safari Spots des Landes ausgesucht.

Botswana liegt im südlichen Teil des Afrikanischen Kontinents. Es grenzt südlich an Südafrika, westlich und nördlich an Namibia und im Nordosten an Sambia und Simbabwe. Groß wie das Land ist auch seine Vielfalt. In Botwana befinden sich das das UNESCO-geschützte Okavango Delta, die Kalahari Wüste und zahlreiche Nationalparks wie der Chobe Nationalpark. Um die vielfältige Landschaft und ihre Tierwelt hautnah zu erleben, sind Safaris sehr beliebt.

Beste Reisezeit

Für Safaris mit Tierbeobachtungen in Botswana eignen sich die Monate von Mai bis Oktober am besten. Diese Monate fallen in die Trockenzeit. Da es in der Trockenzeit sehr wenige Niederschläge gibt, können die Tiere nur an bestimmten Wasserstellen ihren Durst befriedigen. Von dort aus kann man die wilden Tiere gut beobachten. Eine Ausnahme bilden die Kalahari Wüste und die Makgadikgadi Pfannen. Diese eignen sich während der Regenzeit von November bis März am besten für Tierbeobachtungen, da es in der Trockenzeit so gut wie keine Wasserstellen gibt.
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Für Safaris mit Tierbeobachtungen in Botswana eignen sich die Monate von Mai bis Oktober am besten

Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark ist der erste und älteste Nationalpark Botswanas. Er ist über eine Vielzahl von Lagern und Lodges aus zugänglich. Hier kann man am Chobe River riesige Elefanten- und Büffel-Herden sichten. Auch Giraffen, Nilpferde, Zebras sowie Antilopen sind im Nationalpark vorzufinden. Zu den Raubtieren, die hier beheimatet sind, zählen Leoparden, Geparden und Hyänen. Fortbewegen kann man sich im Chobe Nationalpark im Geländewagen oder per Motorboot auf dem Fluss. Ein besonderes Highlight ist die romantische Flusskreuzfahrt auf dem Chobe River bei Sonnenuntergang.
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Am Chobe River kann man riesige Elefantenherden sichten

Okavango Delta

Das Okavango Delta ist ein bizarres Naturwunder, das einige der außergewöhnlichsten Tierarten der Welt beheimatet. Eine Reise ins unberührte Delta bietet atemberaubende Beobachtungen der Tiere und der Schönheit Zentralafrikas. Eine Safari ist hier per Motorboot oder Mokoro, einem typischen Holzboot, über den Okavango Fluss möglich. Hier beeindruckt die Vielfalt der Vogelwelt vor allem in den Sommermonaten mit Arten wie dem Ibis oder dem Eisvogel. Doch nicht nur Vögel tummeln sich am Flussbett des größten Flussdeltas der Welt, auch Tiere wie Elefanten, Giraffen, Nilpferde, Büffel, Zebras, Hyänen, Löwen und Leoparden findet man hier vor. Je nach Jahreszeit bekommt man die unterschiedlichen Tierarten mehr oder weniger zu Gesicht. Auch Flugsafaris, bei denen man das riesige Naturschutzgebiet und seine Naturschauspiele von oben beobachten kann, sind unter Reisenden sehr beliebt.
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Das Okavango Delta ist eins der sieben natürlichen Wunder Afrikas

Moremi Reservat

Das Moremi Reservat bildet das Herz des Okavango Deltas. Es besteht hauptsächlich aus einer flachen Landschaft mit einer Vielzahl von Überschwemmungsgebieten, Wasserstraßen und den beiden Hauptlandmassen, der Mopane Tongue und Chief's Island. Auf Chief's Island sind neben den üblichen Tieren vor allem einzigartige Sichtungen von Nashörnern sowie Großkatzen möglich. Die Safari kann per Geländewagen auf dem Land oder per Mokoro auf dem Fluss unternommen werden. Insgesamt ist das Moremi Reservat eines der schönsten und artenreichsten Tierreservate Afrikas.
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Das Moremi Reservat bildet das Herz des Okavango Deltas und ist eines der schönsten und artenreichsten Tierreservate Afrikas

Khwai Reservat

Der Khwai Development Trust Community Concession ist ein von der Gemeinschaft betriebenes Reservat am Ufer des Khwai River und grenzt an die nordöstliche Grenze des Moremi Reservats an. Der Fluss ist die einzige Wasserquelle in dem 180.000 Hektar großen Gebiet und wirkt wie ein Magnet für alle Wildtiere, die gezwungen sind, aus ihrer Quelle zu trinken. Dies ermöglicht fantastische Tierbeobachtungen. Zu den Tieren, die hier vertreten sind, zählen Elefanten, Giraffen, Nilpferde, Büffel, Zebras, Gnus, Nashörner und Krokodile. Auch Raubtiere wie Löwen und Leoparden gehen hier auf den ein oder anderen Raubzug. Nicht zu vernachlässigen ist die Vogelwelt – die mit knapp 450 Arten extrem vielfältig ist.
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Im Khwai Reservat kann man unter anderem Nilpferde beobachten

Makgadikgadi Pfannen

Die Makgadikgadi Pfannen bilden mit einer Ausdehnung von 8.400 Quadratkilometern die zweitgrößte Salzwüste der Welt. Die Pfannen sind vegetationslos, an ihren Rändern findet sich lediglich flaches Grasland mit vereinzelten Bäumen oder Palmen. In der Regenzeit von November bis März zieht das Wild der angrenzenden Regionen wie dem Okavangodelta auf die Grasflächen. Vor allem Böcke, der Impala, das Gnu und das Zebra sind zu dieser Zeit in den Makgadikgadi-Pfannen zu sichten. In den feuchten Jahren bilden sich durch Überflutungen riesige Seen, die dem Lebensraum von Wasservögeln und Pelikanen dienen.
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Zebras migrieren während der Regenzeit zu den Makgadikgadi Pfannen

Kalahari Reservat

Abgelegen und exklusiv bildet das „Central Kalahari Game Reserve“ mit über 50.000 Quadratkilometern Fläche das zweitgrößte Naturschutzgebiet der Welt. Das schiere Gefühl der Isolation und der Einsamkeit auf der unberührten Landschaft machen das Reservat so reizvoll. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus Gras- und Buschland, vereinzelt mit größeren Bäumen und gelegentlich kommen auch flache Flusstäler und Sanddünen vor. Da das Gebiet sehr trocken ist, begegnet man hier nicht den typischen Safari-Tieren. Es ist jedoch eine große Konzentration an Pflanzenfressern, wie dem Gnu, Oryx und Steinbock vorzufinden. Gelegentlich findet man auch Antilopen und den Kalahari-Löwen sowie Geparden vor. Hier gilt auch, dass die Tiere hauptsächlich zur Regenzeit von den Wasserflächen angelockt werden. Die Wege sind zu der Zeit schwieriger per Geländewagen passierbar, weshalb sich auch eine Flugsafari anbietet.
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Gelegentlich findet man in der Wüste auch den Kalahari-Löwen vor