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Japan | Insights

Fineway unterwegs: Japan Edition

Mit unserer Product Managerin in Fernost

Geschrieben von

Marie-Theres Rüttiger

23.10.2019

Unsere Product Managerin war für uns in Japan unterwegs. Hier erzählt sie uns von ihrem Trip ins Reich der untergehenden Sonne.

Warum hast du dich für Japan entschieden?

Japan ist ein zunehmendes Trendziel und sehr spannend, weil es so anders ist. Von daher muss man es wohl einmal gesehen haben – insbesondere um für unsere Kunden im Anschluss perfekte Reisen gestalten zu können.

Vor allem das japanische Essen hat es Monika angetan.

Wie würdest du Japan in drei Wörtern beschreiben?

Kunst – Onsen (Hot Springs) – Ungewöhnliches Essen

Was war dein persönliches Highlight auf der Reise?

Absolutes Highlight war auf alle Fälle die Art Triennale (hießiges Kunst-Event, moderne Kunst auf zahlreichen Inseln von Frühjahr bis Herbst).

Aber auch:

  • Vitalisierendes Bad im Onsen (in Arima)
  • Japanische Kulinarik
  • Eintauchen in die Traditionen des Buddhismus (Pilgerweg mit einem Mönch gegangen, etc.)
Kürbiskunst von YAYOI KUSAMA auf der Art Trienale in Setouchi

Wie sah deine Reiseroute aus?

Tag 1: Flughafen Osaka (Direktflug ab MUC) – Sasayama, Besuch des Sasayama Castle & Stadt- & Hotelbesichtigung – Arima, Japans älteste Hot Spring Town, Übernachtung im Hotel "Arimasanso Gosho Bessho“, trotz Tattoos ein Bad im hauseigenen Onsen nehmen dürfen, relaxen im traditionellen Kimono "yukata", (veganes) 8 Gänge Menü, das eigentlich ein 24 Gänge Menü war & nach welchem ich extrem glücklich war, dass es eine Art „Laufband“ zum Zimmer gab.

Tag 2: Naoshima – Takamatsu (ÜN)

Tag 3: Teshima – Naruto (ÜN) Die nächsten zwei Tage waren wir ganz im Namen der Kunst unterwegs. Im Rahmen der Setouchi Triennale 2019, einem Art Festival, welches 12 Inseln & zwei Häfen einschließt, waren wir auf den Inseln Naoshima & Teshima unterwegs & haben uns verschiedene Museen, Openair Kunstwerke & Co. angeschaut.

Das bunte Wildschwein ist aus Landabfällen - eine schöne Sustainability-Art Idee am Port Uno.

Highlights: Im Les Archives du Coeur von Christian Boltanski durften wir unseren eigenen Herzschlag aufnehmen & dem Archiv hinzufügen.

Im Teshima Art Museum mit dem Werk "Matrix" von Rei Naito konnten wir faszinierende Entschleunigung erleben.

Im Chi Chu Art Museum Werke von Claude Monet, sowie James Turrell & Walter de Maria begutachten.

Tag 4: Naruto (Otsuka Museum of Art) – Ryozenji Temple – Iya Valley

Die nächsten Tage lagen im Rahmen der Kultur & Natur. Aufgewacht in Naruto, mit direktem Blick aufs Meer, was trotz der Wolken sehr entspannend war.

Wir durften einen kurzen Teil des Shikoku-Pilgerwegs mit seinen 88 Tempeln pilgern und dabei von einem erfahrenen Buddhisten vieles lernen. (Ryozenji Tempel) und waren im Iya Valley, einer traumhaften Landschaft, wo wir eine Bootsfahrt in der Oboke Schlucht unternommen haben.

Dort haben wir noch ein paar Brücken angeschaut, die Landschaft genossen & in einer traumhaften Unterkunft geschlafen. (Highlight-Unterkunft)

Im traditionellen Badehaus hat sich Monika richtig verwöhnen lassen.

Tag 5: Uchiko & Oozu – Matsuyama – Hiroshima

Anlässlich meines Geburtstages gingen wir am Abend in Hiroshima fein essen.

Tag 6: Sandankyo Valley – Miyajima – Kobe

Zuletzt waren wir in Hiroshima, haben uns das Peace Memorial Museum & den Atomic Bomb Dome & Co. angesehen und sind in der Umgebung inmitten sattgrüner traumhafter Natur gewandert. Ein Stück des Weges haben wir mit dem Boot zurückgelegt.

Anschließend ging's auf die Insel Miyajima mit ihrem berühmten Itsukushima-Schrein, ein bedeutender Shintõ Schrein. Auf der Insel laufen mitten unter den Menschen zahlreiche Rehe herum.

Dort haben wir uns noch einen Tempel besichtigt, ein Traum mit den zahlreichen Buddha-Figuren und zu guter Letzt waren wir lecker Essen in Hiroshima.

Japan hat nicht nur Kunst, Kulinarik & Kultur, sondern auch wunderschöne Natur zu bieten.

Was war dein Hotel-Highlight?

Die Übernachtung im Ryokan, einer traditionellen japanischen Herberge, auf Futons am Boden war ein ganz besodneres Erlebnis.

Was war dein Lieblingsessen / Lieblingsgetränk auf dem Trip?

Kann ich tatsächlich nicht sagen, da das meiste einfach neu, ungewöhnlich & lecker war. Ich wusste nicht mal die Namen mancher Dinge, die ich gegessen habe. Japan ist auf jeden Fall eine sehr gute Destination für Vegetarier / Veganer: Ich habe tolle vegane Menüs bekommen.

Für Fleischesser: Wir waren in Kobe natürlich in einem Restaurant extra für das bekannte Kobe-Rind – mein Gemüse war spitze, der Rest hat vom Kobe Rind geschwärmt.

Japan beherrscht das Spiel mit Pop und Tradition

Hast du Insider-Tipps?

Hiroshima – Peace Memorial Museum (& Atomic Bomb Dome & Friedenspark): Ganz einfach weil es berührt. Ob jung oder alt, Männer oder Frauen, niemand geht ohne ein feuchtes Auge aus diesem Museum raus. Wenn man bedenkt wie viele Atomversuche noch immer gemacht werden sollte es ein Pflichtbesuch sein. Nach einer derart detailgetreuen Erinnerung an die Ereignisse dürfte kein Besucher je wieder Atomwaffen tolerieren.

Insider Facts: Man wird nirgendswo auf der Welt höflichere Menschen, pünktlichere Züge und sauberere Toiletten finden.

Ich war leider nicht zur Kirschblütenzeit da, allerdings wäre das wohl spitze.

Was hast du von der Reise mitgenommen?

Einen Kaffeebecher aus der traditionellen japanischen Töpferkunst, viele kulinarische Erlebnisse und Einblicke in die fernöstliche Kultur!

Zeit zum Genießen mit Japans Sonne im Gesicht