Kenia.Elefant Tsavo Ost
Kenia | Insights

Wann lohnt sich deine Kenia-Reise?

Die beste Zeit für Nairobi, Hochland und Küste

Geschrieben von

Anna Maria Eichinger

28.01.2020

Die Äquatorlage beschert dir in Kenia im optimalen Fall 12 Stunden Sonnenschein pro Tag. Mehr zum Klima und zur besten Reisezeit für Safaris und Strandurlaub in Kenia erfährst du hier.

Das äquatoriale Klima in Kenia

Das in der Äquatorregion gelegene Kenia ist von tropischem Klima geprägt. Durch die geographische Breite auf dem Erdball steht die Sonne in Kenia ganzjährig nahezu im Zenit und die Sonneneinstrahlung ist konstant hoch. So liegen die Temperaturen in Kenia mit nur kleinen Abweichungen ganzjährig am Tage um 30 °C. In den tropischen Nächten fällt das Thermometer nicht unter 20 °C.

Aber es gibt an der Küste des Indischen Ozeans und in den Hochgebirgen deutliche regionale Abweichungen. Naturgemäß kommt es im Windschatten der Berge zu größerer Trockenheit und die Temperaturen nehmen mit der Höhe bis zum Gefrierpunkt ab. Daher kann das Klima Kenias in die Klimazonen der Küste und die Klimazone des Hochlands unterteilt werden.

In Kenia leben neben Zebras, Giraffen und Löwen auch die letzten drei weißen Nashörner auf der Welt.

Anders als in mitteleuropäischen Breiten gibt es in Äquatornähe keine jahreszeitlichen Unterschiede im Sinne von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Stattdessen beschert das Klima Kenias dem Land Regenzeiten und Trockenzeiten. Die erste jährliche Regenzeit in Kenia beginnt Ende März und dauert bis gegen Ende Mai. Nach einer Trockenzeit setzt im Oktober die zweite Regenzeit ein, die Mitte Dezember wieder ausklingt.

Dabei hört sich der Begriff „Regenzeit“ für das Klima Kenias schlimmer an, als das Wetter in Kenia zu diesen Zeiten ist. So musst du dich selbst im niederschlagsreichsten Monat Mai nur maximal an jedem zweiten Tag auf Regen einstellen, der dann in kurzen, aber kräftigen Schauern fällt.

Der Name des Landes soll vom mächtigen Mount Kenia abstammen.

Hauptsaison – die Flucht vor dem mitteleuropäischen Winter

Kenia Reisen haben dank des besonderen Klimas ganzjährig Saison. Die Hauptsaison in Kenia liegt zwischen Mitte Dezember und Mitte März. In dieser Zeit sind in der trockenen Luft in Kenia Strände wie Diani Beach ideale Reiseziele, um dem europäischen Winter zu entfliehen. Bei Kenia Safaris macht die Trockenheit die Beobachtung der durstigen Tiere, die sich an den Wasserlöchern konzentrieren, einfacher.

Die Big Five findet man in den verschiedenen Nationalparks

Die grüne Nebensaison: wenn Nationalparks aufblühen

In den Regenzeiten blüht die Vegetation Kenias auf. Mit 27-29 °C ist es zwischen April und Oktober nicht mehr ganz so heiß. Das schafft besonders reizvolle Bedingungen für Naturliebhaber, die neben der faszinierenden Tierwelt auch die Schönheiten der Pflanzenwelt im Fokus haben.

Allerdings ist während der Regenzeiten die Begleitung durch einen bewaffneten Guide ratsam. Ohne seine Ortskunde ist in der üppigen Vegetation die Sichtung von Wildtieren wie Vertretern der Big 5 schwierig. Zudem ist große Vorsicht geboten, um nicht versehentlich Tiere aufzuschrecken, die sich im Dickicht verbergen.

Wer den Bilderbuchstrand Kenias sucht, wird am Diani Beach fündig.

Beste Reisezeit für verschiedene Regionen (Hochland, Ostküste, Norden)

In dem landschaftlich facettenreichen Kenia hat jede Landschaft bei einem Urlaub in dem ostafrikanischen Land zu bestimmten Reisezeiten ganz besondere Vorzüge.

Das Hochland und der Großraum Nairobi im Süden Kenias

Die beste Jahreszeit für eine Reise nach Nairobi und das die Hauptstadt umgebende Hochland im Süden Kenias liegt nach den Reiseempfehlungen von Urlaubsguru in der Trockenzeit zwischen Mitte Dezember und Mitte März, also der Hauptsaison für Reisen nach Kenia. In dieser Zeit kannst du bei meist wolkenfreiem Himmel auch die höchste Sonnenscheindauer des Jahres genießen. Eine gute Reisezeit sind aufgrund der geringeren Niederschläge auch die Monate Juli und August, wenn in der Höhe am Tage nur etwa 21 - 22 °C herrschen und das Thermometer nachts bis auf kühle 10 °C absinkt.

Der Kilimandscharo ist der höchste Berg Afrikas.

Kenias Klima an der Küste des Indischen Ozeans und rund um die Metropole Mombasa

Als Strandurlauber und Wassersportler erwarten dich in der flachen Küstenregion sowie rund um Mombasa höhere Temperaturen als im Hochland Kenias. Das im Osten Kenias durch den Indischen Ozean geprägte Klima beschert den Stränden in den Regenzeiten höhere Niederschlagsmengen. Die Kombination hoher Niederschläge und hoher Temperaturen kann bei hoher Luftfeuchtigkeit zu schwülen Bedingungen führen. Du kannst dich ganzjährig auf tropische Nächte mit nicht unter 20 °C Wärme einstellen, während in den Frühjahrsmonaten Januar und Februar durchschnittliche Höchstwerte bis zu 33 °C erreicht werden.

Der spannende, aber unwirtlich heiße Norden

Im kontinentaleren Norden von Kenia abseits der Küste des Indischen Ozeans steigen die Temperaturen in den trockenen Monaten Februar sowie September und Oktober bis auf 40 °C an. In diesen Monaten ist es besonders wichtig, bei einer Kenia Safari durch eher unwirtliche Landschaften ausreichend Trinkwasser mitzuführen und griffbereit zu haben. Das gilt besonders für Kenia Safaris in den von Wüsten und Halbwüsten umgebenen Nationalparks wie dem Reservat Marsabit oder dem Sibiloi-Nationalpark am salzhaltigen Turkanasee.

Kenias Küste hält paradiesische Reisemomente bereit.

Beste Reisezeit für Aktivitäten (Baden, Safari Kilimandscharo)

Die beste Reisezeit für Kenia hängt sehr von deinen Urlaubsplänen ab. Möchtest du die Wüstenlandschaften des Nordens erkunden, die aufregende Tierwanderung in der Masai Mara erleben oder aber willst du einfach nur dem Schmuddelwetter der Winter entfliehen? Hier einige Tipps für die beste Jahreszeit einiger angesagter Aktivitäten in Kenia:

Strandurlaub für Sonnenanbeter und Wassersportler

Wenn in Mitteleuropa die Heizungen auf Hochtouren laufen, erwarten dich ab Mitte Dezember Kenias Strände mit traumhaftem Wetter.

Die grasbewachsene Steppe im Masai Mara Nationalpark in Kenia ist das ultimative Safari-Eldorado und beheimatet eine ganze Reihe von Wildtieren.

Walbeobachtung – die große Wanderung der Wale

Die Monate Juli bis September sind die beste Jahreszeit, um die bis zu 17 Delphin- und Walarten an Kenias Küsten zu sichten. Besonders Buckelwale zieht es zur Fortpflanzung und Geburt der Kälber an die Riffe Kenias.

Masai Mara – die größte Tierwanderung der Welt

Die spektakuläre Tierwanderung von Millionen Gnus und Antilopen aus der Serengeti in den Masai Mara Nationalpark erlebst du während der Monate Juli bis September.

Der höchste Punkt des Kilimandscharos ist der Uhuru Peak.

Safari durch die Nationalparks im Hochland

In den Trockenzeiten treibt der Durst die Tiere an die Wasserstellen in Kenias Nationalparks. Auch wegen der zu diesen Zeiten kargen Vegetation lassen sie sich dann bei einer Safari besonders gut beobachten.

Bergsafaris im schneebedeckten Hochgebirge Kenias

Wanderungen in den bis über 5.000 m hohen und schneebedeckten Bergregionen wie dem 5.199 m hohen Mount Kenya unternimmst du idealerweise in den besonders warmen Monaten der Trockenzeiten im Januar und Februar oder im August und September.

Safaris im heißen Norden Kenias

Für Abenteuerlustige, die sich die faszinierende Blütenpracht der Regenwälder bei einer Expedition nicht entgehen lassen wollen, sind die Regenzeiten die beste Reisezeit für einen Kenia Urlaub. Das gilt auch für Safaris in die Halbwüsten- und Wüstengebiete in Kenias Norden.

  • Kenia
  • Beste Reisezeit
  • Klima
  • Küste
  • Hochland
  • Safari
  • Badeurlaub