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Oman | Insights

Der Oman in 5, 10, 12 oder 14 Tagen

Dein Oman Abenteuer in 5, 10, 12 oder 14 Tagen

Geschrieben von

Andi Friedrich

08.01.2020

Der Oman zählt zu den exotischsten Reisedestinationen auf der arabischen Halbinsel. Hier finden sich Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes neben prachtvollen Moscheen, charaktervollen Wüstenlandschaften und paradiesischen Stränden. All das bei einer Reise zu kennenzulernen, fällt gar nicht so leicht. Wir haben für dich einige Reiserouten zusammengestellt, die dir zeigen, wie du den Oman in 5, 10, 12 oder 14 Tagen entdecken kannst.

Städtereisen im Nahen Osten: der Oman in 5 Tagen

Falls du nur fünf Tage für deine Reise in den Oman hast, lohnt es sich, die Tage der An- und Abreise am Flughafen Muscat voll auszunutzen und an diesen beiden die Hauptstadt kennenzulernen. Nicht nur der Hafen ist sehenswert, auch der Al-Alam Palast, das Royal Opera House, die imposante Sultan Quabus Moschee oder der koloritreiche Souk sind gute Anhaltspunkte für deinen kurzen Stopp in der Metropole. Anschließend geht es für drei Tage in den Süden.

Nur 1,5 Flugstunden entfernt liegt nämlich die faszinierende Stadt Salalah. Diese Oase, die durch die Regenzeit über ein ganz besonders Klima verfügt, wartet ebenfalls mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf. Besonders lohnen sich der Al-Husn Sultanspalast, die Sultan Quabus Moschee, der Al-Husn Souk mit einer besonders vielfältigen Auswahl an Weihrauch und der antike Weihrauchhafen Al-Baleed, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Im Regierungsviertel der Altstadt von Muscat thront der königliche Palast Al-Alam mit seiner unverwechselbaren blau-weiß-goldenen Fassade.

Kontraste zwischen Gebirge und Strand: der Oman in 10 Tagen

Bei einer zehntägigen Rundreise durch den Oman kannst du es dir erlauben, das Sultanat näher kennenzulernen. Die Traumreise beginnt in der bunten Hauptstadt Muscat, die nicht nur mit ihren Sehenswürdigkeiten, sondern auch dem modernen Flair begeistert. Danach geht es in die Oasenstadt Nizwa, die durch ihre beeindruckende Festung berühmt ist. Die malerische Lage vor der rauen Gebirgskulisse beeindruckt genauso wie das Fort Jabrin, dessen Wandmalereien dir die kreative Seite des Nahen Ostens offenbaren.

Ebenso auf der Bucketlist steht der Besuch der über 400 Jahre alten Lehmbauten in der Altstadt, die bis zum heutigen Tage noch bewohnt werden und die Besichtigung der größten Tropfsteinhöhle des Oman, der Hoota. Bei der Weiterreise mit dem Mietwagen in Richtung Süden kommst du an zahlreichen Wadis, wie die ausgetrockneten Flussläufe genannt werden, vorbei. Ein Zwischenstopp beim „Grand Canyon des Oman“, der Wadi Nakhar Schlucht, gehört auf jeden Fall zu den spektakulärsten Naturschauspielen des Landes. Der nächste Aufenthalt erfolgt in der Hafenstadt Sur, wo du es dir für einen Tag am Strand gemütlich machen kannst, bevor du den Rückweg nach Muscat antrittst.

Die beeindruckende Festung von Nizwa gleicht einem Labyrinth aus Treppen, Gängen, Terrassen, hohen Räumen sowie winzigen Kammern.

Die Höhepunkte des Nahen Ostens: der Oman in 12 Tagen

Während einer zwölftägigen Reise kannst du besonders tief in den Mythos Weihrauch eintauchen. Du beginnst diesen Roadtrip ebenfalls in Muscat und steuerst danach über die Stadt Nakhl das Hajar Gebirge an. In diesem beeindruckt insbesondere das Wadi Bani, die Schlangenschlucht. Von Jebel Shams aus geht es zu den Ai-Ain Gräbern, die dem UNESCO-Weltkulturerbe angehören.

In der ehemaligen Landeshauptstadt Nizwa erhältst du einen Einblick in die technologisch fortschrittlichen Bewässerungssysteme, die Falaj genannt werden, und ebenfalls zum UNESCO-Erbe zählen. Im Jabal Al Akhar Gebirge staunst du über die fruchtbare Landschaft des Wüstenstaates, um am nächsten Tag schon wieder in der Wüste Wahiba Sands die weiß-roten Sanddünen zu bestaunen. Über die Hafenstadt Sur, die einst einen der wichtigsten Importhäfen auf der antiken Weihrauchstraße bildete, geht es über das Wadi Shab wieder nach Muscat zurück.

Das Wadi Bani Khalid zählt mit seiner Kulisse und dem kristallklarem Wasser und zu den schönsten Wadis des Landes.

Intensiv in den orientalischen Zauber eintauchen: der Oman in 14 Tagen

Eine zweiwöchige Reise durch den Oman kann die bereits erwähnten Stationen kombinieren und dir zusätzlich einige Tage an den schönsten Stränden des Oman schenken. Neben Muscat und Salalah ist die Insel Masirah hervorzuheben, auf der perfekte Windverhältnisse für Kite-Surfer herrschen. Hier kannst du übrigens auch den Schildkröten begegnen und es dir auf den menschenleeren Stränden einfach gutgehen lassen. Authentische Strände findest du im Norden des Landes, wo du am Yiti Beach in der gleichnamigen Gemeinde das echte Leben des Oman kennenlernen kannst, ohne dich dafür zu weit von der Hauptstadt zu entfernen.

Die kaum bewohnte Insel Masirah beeindruckt mit traumhaften Stränden und idealen Bedingungen zum Kitesurfen.

Reisetipps für dein Oman-Abenteuer

Die Einreise in den Oman erfolgt am leichtesten mit dem Flugzeug. Die Air Oman steuert das Land auf der arabischen Halbinsel regelmäßig aus dem DACH-Raum an. Du kannst aber auch über die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen, da Abu Dhabi oder Dubai häufiger von Europa aus angesteuert werden als der Flughafen Muscat.

Wie du deutlich sehen kannst, hängt die optimale Reisedauer für den Oman von deinen Wünschen und Prioritäten ab. Jedoch kannst du auf jeden Fall bei einer Rundreise mit einem Mietwagen als Selbstfahrer sehr viel vom Land sehen. Denn die zurückgelegten Strecken haben auf jeden Fall das Potential, dir die kleinen Dörfer, die Naturschönheiten und die Gastfreundschaft des Landes zu eröffnen. Wie die Reiseroute genau ausfällt, hängt von dir ab: So kannst du die UNESCO-Welterbestätten besuchen oder deinen Besuch auf die verwinkelten Gassen von Muscat oder Salalah konzentrieren.

Die Hauptstadt Muscat befindet sich direkt am Golf von Oman und eignet sich somit als perfektes Reiseziel für einen Strandurlaub.