Safari im Amboseli NP
Kenia | Insights

Safari in Kenia

Auf Pirsch zu den Big 5 in Kenias Nationalparks

Geschrieben von

Rebecca Hesse

15.01.2020

Der Traum einer Kenia Safari mit Sichtung der Big 5 wird für dich in vielen Nationalparks Kenias wahr. Unterkunft bieten dir Kenias beste Safari Lodges oder die komfortablen Zelte der Safari Camps.

Die beste Reisezeit für deine Safari in Kenia

Die passende Reisezeit ist ein wichtiges Kriterium, um bei einer Kenia Safari besonders tolle Momente in der Wildnis zu erleben. Bei den vielfältigen Landschaftstypen vom Hochgebirge bis zur flachen Savanne spielt das Klima eine wesentliche Rolle. Grundsätzlich aber kannst du das Land durch seine Nähe zum Äquator ganzjährig bereisen.

In der Trockenzeit zwischen Mai und September hast du die besten Chancen Tiere auf einer Safari zu beobachten.

Trockenzeit: die Zeit spektakulärer Tierwanderungen

Ab Anfang Juni bis gegen Ende Oktober sowie zum mitteleuropäischen Winterbeginn im Dezember bis Anfang März bestimmt Trockenheit das Leben in Kenia. In diese Zeit fällt während der Monate Juli bis September die weltweit spektakulärste Tierwanderung. Millionen Gnus, Antilopen, Gazellen und Zebras machen sich auf den Weg aus der tansanischen Serengeti in den Masai Mara Nationalpark. Die Trockenzeit ist damit eine ideale Reisezeit zur Beobachtung der großen Tierwanderungen. Auch an den Wasserlöchern gibt es bei hohen Temperaturen ein großes Stelldichein durstiger Tiere.

Besondere Eindrücke bekommt ein jeder, der sich besonders in den frühen Morgenstunden auf Safari begibt.

Bergsafaris und Badeurlaub in der Trockenzeit

Die Trockenzeiten sind mit den Jahreshöchsttemperaturen Kenias die beste Reisezeit, um eine Bergwanderung in bis zu über 5.000 m hohe Bergregionen zu unternehmen. Ideal sind die Monate Januar und Februar sowie August und September. Diese Monate sind auch für die Kombination eines Badeurlaubs und einer Kenia Safari ideal.

Exotische Wildtiere und wunderschöne, flach abfallende Strände - Kenia eignet sich auch perfekt für einen Urlaub mit der ganzen Familie.

Regenzeit – die Zeit kurzer Erfrischungen in der Mittagshitze

Wer sich bei täglich hohen Temperaturen eine kurzzeitige Abkühlung wünscht, unternimmt seine Kenia Safari während der Regenzeiten zwischen März und Ende Mai oder von Anfang November bis Mitte Dezember. Die Niederschläge beschränken sich auf kurze Schauer während der Mittags- und der Abendstunden und bedingen besonders in den Bergregionen blühende Landschaften.

Gehe auf eine abenteuerliche Safari und entdecke mit etwas Glück die berühmten Big Five.

Welche Arten von Safaris gibt es?

Nahezu alle Nationalparks kannst du bei einer Jeep-Safari mit einem Guide erkunden. Aufregender sind Wander-Safaris mit einem bewaffneten Guide. Sie sind manchmal die einzige Möglichkeit, um auch die für Jeeps undurchdringlichen Bergwälder zu erkunden. Boot-Safaris eröffnen dir spektakuläre Einblicke in das Leben in Flüssen und Seen. Ein Highlight ist sicherlich eine Ballonsafari über Kenias Nationalparks per Heißluftballon. Oft sind Safaris auch direkt auf individuelle Interessen zugeschnitten. So findest du sowohl romantische Honeymoon-Safaris als auch kindgerechte Familiensafaris.

Das Angebot an verschiedenen Safari-Touren ist groß. Du kannst dich beispielsweise zwischen Walking Safaris, Jeep-Safaris oder Horseback Safaris entscheiden.

Die besten Nationalparks & Game Reserves

Kenia begeistert durch vielfältige Nationalparks. Du findest Parks mit über 5.000 m hohen Berggipfeln, mit Regenwäldern und grünen Flusslandschaften oder auch dürre Steppen und Savannen. Nachfolgend findest du eine kurze Übersicht über besonders bekannte Nationalparks.

1

Tsavo Ost Nationalpark

Im Tsavo Ost Nationalpark leben wilde Elefanten, Löwen, Kaffernbüffel Zebras, Giraffen und Affenarten wie der Pavian

Deine Safari durch den Tsavo Ost Nationalpark führt dich durch den größten Nationalpark Kenias. Die Besonderheit des Parks ist die durch Eisen rot gefärbte Erde des Parks, die für surreale Bilder sorgt. Einzigartig sind die roten Elefanten, die sich mit der Erde gegen die Sonneneinstrahlung schützen. Ein besonderes Erlebnis sind die Sonnenuntergänge, bei denen eine magische Stimmung für einzigartige Fotomotive sorgt.

2

Tsavo West Nationalpark

WIe wäre es, die Savannenlandschaft des Tsavo West Nationalparks aus der Vogelperspektive erkunden?

Im Tsavo West Nationalpark erlebst du eine abwechslungsreiche Landschaft mit einer meist üppigen Vegetation, die dir vielfältige Safarimöglichkeiten bietet. So lässt du dich bei Boot-Safaris auf dem Fluss Tsavo oder an den Mzima Springs in die Lebensräume von Flusspferden und Krokodilen entführen. In der hügeligen Savannenlandschaft triffst du auf besonders große Löwenrudel und mit etwas Glück auch auf die anderen Vertreter der Big 5.

3

Masai Mara Nationalpark

Die grasbewachsene Steppe im Masai Mara Nationalpark in Kenia ist das ultimative Safari-Eldorado und beheimatet eine ganze Reihe von Wildtieren.

Eine Safari im Masai Mara Nationalpark führt dich durch atemberaubende Naturlandschaften, in denen es die höchste Tierdichte aller Nationalparks in Ostafrika gibt. Zum Artenreichtum gehören auch die Big 5. Einer der jährlichen Höhepunkte ist die Wanderung von Millionen Gnus, Zebras, Gazellen und Antilopen, die aus der Serengeti im Süden in die grüne Masai Mara wandern.

4

Meru Nationalpark

In Kenia leben neben Zebras, Giraffen und Löwen auch die letzten drei weißen Nashörner auf der Welt.

Der im nördlichen Kenia gelegene Meru Nationalpark begeistert durch landschaftliche Vielfalt. Bei einer Safari erlebst du von Palmen gesäumte Flussufer, weitläufige offene Prärielandschaften und üppige Wälder am Fuße der Nyambeni Hills. Die abwechslungsreiche Landschaft ist ein Paradies für eine artenreiche Fauna. Neben den Big 5 tummeln sich hier unterschiedliche Antilopenarten, Gazellen und Zebras. Die zahlreichen Gewässer bieten Flusspferden und Krokodilen eine Heimat und der Baumbestand ist Lebenswelt von Primaten. Aufregend sind Bootssafaris auf den Flüssen im Meru Nationalpark.

5

Aberdare Nationalpark

Mit ganz viel Glück bekommst du während deiner Pirsch eine der majestätischen Katzen zu Gesicht.

Der Aberdare Nationalpark liegt im Nordwesten Kenias und wird durch bis zu 3.995 m hohe Gipfel der Gebirgskette Nyandarua geprägt. An den Berghängen gedeihen teilweise für Autos undurchdringbare Wälder, die für dich eine Safari zu einem besonders aufregenden Abenteuer machen. Ein guter Guide führt dich zu Fuß zu Hochmooren und tosenden Wasserfällen. Er weiß auch, wo eine Sichtung der Big 5 am wahrscheinlichsten ist. Die heimlichen Stars unter der reichen Tierwelt aber sind der schwarze Leopard und die schwarze Servalkatze.

6

Amboseli Nationalpark

Der König der afrikanischen Tierwelt ist auch im Amboseli Nationalpark anzutreffen.

Im Amboseli Nationalpark bildet der Kilimandscharo die großartige Kulisse einer Safari durch die Savanne. Den besten Panoramablick auf die Schneekuppe des Vulkans und über die Steppenlandschaft mit ihren Seen eröffnet dir der Observations Hill. Von hier entdeckst du auch die viele der hier lebenden Wildtiere, darunter die Big Five mit besonders vielen Elefanten.

7

Mount Kenya Nationalpark

Der Name des Landes soll vom mächtigen Mount Kenia abstammen.

Im Mount Kenya Nationalpark bilden die höchsten Berge Kenias die beeindruckende Kulisse deiner Safari. Er ist damit ein Eldorado für Wanderer und Bergsteiger, die sich bis in die knapp 5.200 m hohen Gipfelregionen wagen. In der vielfältigen Pflanzenwelt leben neben afrikanischen Elefanten auch Nashörner, Antilopen und smarte Jäger wie Leoparden.

Eine Nacht in einer Safari-Lodge verspricht eine unvergessliche Wildlife-Erfahrung.

Wo wohnen?

Bevorzugst du eher eine Übernachtung in einer rustikalen Lodge oder ziehst du bei einer Safari das Zelt als Unterkunft vor? Beides wird dir in Naturparks Kenias bis zum 5-Sterne-Standard geboten. Eine Kombination beider Formen sind so genannte Bandas, die wie im Galdessa Camp im Nationalpark Tsavo Ost feste Elemente eines komfortablen Bungalows mit der Leichtigkeit der Zeltkonstruktion verbinden.

Ihren besonderen Charme verdanken die schönsten Safari Lodges in Kenia der Verwendung natürlicher Materialen wie Holz und Stein. Von den Veranden der oft in aussichtsreicher Position errichteten Lodges und Safari Camps Kenias wie dem Mara Intrepids Camp am Ufer des Talek River kannst du auch zum Sonnenuntergang Wildtiere des Parks beobachten.

Auf einer geführten Safari kannst du viele spannende Informationen über das Land erfahren.

Was kostet eine Kenia-Safari?

Die Kosten deiner Kenia Safari hängen von der Art der gewählten Unterkunft und der Art der Safari ab. Wer eine preisgünstige Variante sucht, bucht als Selbstfahrer ohne Guide lediglich Hotel und Mietwagen. Ergänzend schlagen Übernachtungskosten und der Eintritt in die gewählten Parks zu Buche.

Kostenintensiver sind die für Kleingruppen angebotenen geführten Gruppenreisen. Besonders intensiv sind die Safari-Erlebnisse mit einem Privat-Guide, der auf deine ganz individuellen Wünsche eingehen kann. Zu Hochsaisonzeiten wie während der großen Tierwanderung musst du mit höheren Preisen rechnen.

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