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Der San Francisco City Guide

Die touristischen Highlights der City by the Bay

Geschrieben von

Andi Friedrich

10.01.2020

San Francisco glänzt mit viktorianischer Architektur und eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten wie der Golden Gate Bridge. Einen Einblick in die City by the Bay bietet der San Francisco City Guide.

Die beste Reisezeit für San Francisco

Die Region um San Francisco ist für ein über das Jahr hinweg mildes Klima bekannt, dessen Temperaturen an den mediterranen Raum erinnern. Während es in den Wintermonaten bis 5 Grad kalt werden kann, steigen die Temperaturen im Sommer auf etwa 25 Grad.

Die nur seltenen Extremtemperaturen sind auch dem Kalifornienstrom zu verdanken, der für eine Abkühlung der warmen aus dem Westen kommenden Meeresluft sorgt. Damit verfügt San Francisco auch über ein für Kalifornien atypisch mildes Klima.

Insbesondere die späten Sommer- und frühen Herbstmonate eignen sich am besten für eine Reise nach San Francisco, was auch an den vergleichbar geringen Regentagen liegt, die insbesondere im Juni, Juli, August und September im Schnitt weniger als einen Tag pro Monat betragen.

San Francisco ist mit über 880.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Kaliforniens.

Guide zu den besten Übernachtungsmöglichkeiten

Zu den einfacheren Übernachtungsmöglichkeiten in der kalifornischen Metropole zählt das Herbert Hotel, dessen historische Architektur sich nur einen Block vom geschäftigen Union Square entfernt befindet. Besonderheit ist die Lage unmittelbar an der Powell Street Cable Car Line, für die San Francisco so bekannt ist. Das Hotel verfügt über eine moderne Einrichtung sowie kostenloses WLAN.

Alternativ bietet sich das 4-Sterne-Hotel The Marker San Francisco als Unterkunft an. Nur wenige Gehminuten vom Union Square entfernt, wartet dieses im französischen Stil erbaute Hotel, dessen kunstvoll eingerichtete Zimmer über Flachbildfernseher und kostenloses WLAN verfügen. Italienische Küche erwartet Gäste im hoteleigenen Restaurant Tratto.

Zu den lohnenswerten 4-Sterne-Hotels in San Francisco gehört außerdem das Axiom Hotel, das ebenfalls unmittelbar am Union Square zu entdecken ist. Neben modern eingerichteten Zimmern verfügt die Unterkunft über das hoteleigene Turn Café, wo Gäste Drinks, Frühstück und Lunch genießen können.

Die California Cuisine ist vor allem für ihre Meeresfrüchte bekannt.

Kulinarisches – wo in San Francisco essen?

San Francisco gehört zu den kulinarischen Hotspots Kaliforniens – neben internationalen Spezialitäten lassen sich in den Restaurants der Metropole die Kreationen der California-Cuisine genießen. Vor allem frischer Fisch und Meeresspezialitäten gehören zur Küche San Franciscos – in Speisen wie dem kalifornischen Fischtopf Cioppino oder der beliebten frisch zubereiteten Dungeness Crab. Aus dem Mission District des San Francisco der 60er-Jahre stammt auch der Mission Burrito, eine Spezialität der Region.

Highlights kalifornischer Küche gibt es beispielsweise im gut besuchten Restaurant Rich Table zu bestellen. Weitere beliebte Restaurants der Bay-Area-Metropole sind das mediterrane La Ciccia, die hawaiianische Küche des Liholiho Yacht Clubs sowie das frische Seafood im Angler.

Wer gen Abend gerne Drinks in einer Bar genießt, sollte sich die beliebte Rooftop Bar Charmaine, die für ihre Cocktails über die Stadtgrenzen hinweg bekannte Trick Dog Bar oder die moderne Bar Agricole nicht entgehen lassen.

Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs. San Francisco wurde nach dem Heiligen Franziskus benannt.

San Franciscos schönste Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen San Franciscos und damit Pflichtprogramm in diesem San Francisco City Guide ist die weltberühmte Golden Gate Bridge, die sich seit 1937 auf über 1280 Metern über die Bucht von San Francisco erstreckt.

Alfred Hitchcock verewigte die Befestigungsanlage Fort Point unter der Brücke 1958 in seinem Filmklassiker Vertigo. Ebenso ein Touristenmagnet ist das Hafenviertel Fisherman‘s Wharf, hier liegt das Pier 39 mit seinen Geschäften und Restaurants.

Sehenswürdigkeit vor den Ufern San Franciscos ist die ehemalige Gefängnisanlage Alcatraz, die heute als Touristenattraktion vor allem eine museale Funktion einnimmt.

Asiatisches Flair verbreitet sich in Chinatown, das über hervorragende Restaurants mit asiatischer Küche verfügt.

Die Stadt San Francisco gehört bis zum mexikanisch-amerikanischen Krieg 1848 zu Mexiko.

Locations für Hobbyfotografen, Shopaholics und FlowerPower-Historiker

Schon allein die viktorianische Architektur innerhalb San Franciscos gehört zu den ästhetischen Highlights der nordkalifornischen Stadt. Wer als Hobbyfotograf innerhalb der Stadtgrenzen unterwegs ist, darf das Motiv der Golden Gate Bridge und der berühmten Cable Cars nicht vergessen, deren Geschichte im örtlichen Cable Car Museum behandelt wird. Ein ikonisches Motiv San Franciscos ist zugleich die blumenbewachsene Lombard Street, die nicht nur in zahlreichen Filmen verewigt wurde, sondern auch mit ihrem markanten Kurvendesign auf sich aufmerksam macht.

Möchtest du San Francisco Shoppingmöglichkeiten erkunden, so findest du am Union Square Malls und Kaufhäuser – darunter das San Francisco Centre, aber auch Macy‘s und das Bloomingdale‘s San Francisco Centre. Während sich das Fisherman‘s Wharf vor allem für Souvenirs eignet, sind im Viertel Haight Ashbury Vintage- und Second-Hand-Klamotten zu finden.

In San Francisco überquerst du die weltbekannte Golden Gate Bridge.

Haight Ashbury gilt auch als historisches Hippie-Viertel in San Francisco. Hier ist noch heute das Flair der Counterculture zu spüren – ob in den Shops oder an den viktorianischen Häusern mit Wandmalereien. In dem Viertel lebten einst Jimmy Hendrix (der einem Haus vor Ort den Song Red House widmete), Janis Joplin, Jefferson Airplane und die Gruppe Grateful Dead. Ein gut-besuchter Treffpunkt in den 60ern war der sogenannte Hippie Hill im San Francisco Golden Gate Park. Beliebt ist zudem die Tour mit dem Magic Bus, der die Stadt aus der Perspektive der 60er beleuchtet.

In San Francisco wurden das Wasserbett, der Glückskeks, das Eiscreme-Sandwich, der Martini-Cocktail und die berühmte Levi's Jeans erfunden.

San Francisco vs. Los Angeles

Während Los Angeles sich als moderne Weltmetropole und Heimat der Filmindustrie Hollywood präsentiert, besticht San Francisco vor allem mit historischer Architektur und ein ganz besonderes Flair, in dessen Dunstkreis in den 60er-Jahren die Counterculture der Blumenkinder florierte.

Das Stadtbild San Franciscos ist wesentlich kompakter, viele der Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander, auch abseits der bekannten Highlights wie der Golden Gate Bridge, dem Union Square oder den Cable Cars weiß die Stadt mit pittoresker viktorianischer Architektur zu begeistern.

Die Einwohner von Los Angeles heißen in Anlehnung an den Namen der Stadt "Angelenos".

Los Angeles hingegen besticht mit schierer Größe, was den Vorteil hat, dass man hier so ziemlich alles erleben kann. Doch braucht man viel Zeit, um alles zu sehen – und zwischen den Sehenswürdigkeiten liegen oftmals weniger attraktive Viertel.

Doch warum nicht beide Welten miteinander verbinden? Schließlich gehört die Reise entlang des Big Sur von San Francisco nach Los Angeles zu den schönsten Routen auf der Welt.

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