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Simbabwe | Insights

Simbabwe Safari – der Traum zahlreicher Naturfreunde

Wichtige Informationen zum Thema Simbabwe Safari

Geschrieben von

Michaela Weiß

20.03.2020

Träumst du schon lange davon, Nashörner, Elefanten, Tiger und andere wilde Tiere in ihrem Lebensraum zu betrachten? Eine Simbabwe Safari ist DIE Gelegenheit, um dir diesen Traum zu erfüllen.

Die beste Reisezeit für eine Simbabwe Safari

Die ideale Reisezeit für eine Safari in Simbabwe ist die Trockenzeit, die in den Monaten April bis Oktober liegt. Am besten wäre es, wenn du kurz vor oder nach dem Ende der Regenzeit nach Simbabwe fliegst und die Tiere in ihrem Naturraum beobachtest. Die Anreise im April oder September/Oktober wäre optimal. In diesem Zeitraum sind die meisten Tierarten besonders gut erkennbar. Diese Gelegenheit solltest du unbedingt beim Schopf packen, wenn du in diesem Zeitraum Urlaub nehmen kannst.

Eine Safari ist Simbabwe ist eine spannende Kombination aus Natur, Spannung, Abenteuer und Erholung.

Welche Arten von Safaris gibt es?

Safaris zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt aus. Du hast ein breites und faszinierendes Angebot an Optionen, um das einzigartige Land Simbabwe und seine Naturwelt in seiner vollen Schönheit zu erkunden. Bei einer Self Drive Safari bist du am Steuer eines Mietwagens in der Wildnis unterwegs. Bei den Game Drives handelt es sich um Geländewagensafaris mit einem Ranger im Jeep. Wenn du die atemberaubende Tierwelt zu Fuß betrachten möchtest, kannst du an einer Walking Safari teilnehmen. Auf einer Boat Cruise erlebst du den Alltag der Tiere vom Wasser aus. Eine Horseback Safari ist eine Safari, die auf dem Rücken eines Pferdes in einem Nationalpark stattfindet. Falls du das Geschehen aus der Vogelperspektive sehen willst, hast du die Möglichkeit einer Teilnahme am Hot Air Ballooning. Diese Safari ist etwas Besonderes, schließlich beobachtet man Tiere nicht unbedingt oft aus einem Heißluftballon.

Mache die Safari zu etwas ganz Besonderem - von einem Heißluftballon aus!

Die besten Nationalparks und Game Reserves in Simbabwe

In Simbabwe gibt es insgesamt 11 Nationalparks, die fast ein Drittel des Landesfläche bedecken. Der größte Nationalpark des Staates ist der Hwange-Nationalpark, der sich im westlichen Landesteil an der Grenze zu Botswana befindet. Er ist 14.651 Quadratkilometer groß und zeichnet sich durch eine imposante Tierwelt aus. 107 Säugetierarten sind hier beheimatet. Vor allem Raubtiere, Antilopen und Elefanten sind zahlreich vertreten. Der Park verfügt über eine gute Infrastruktur. Der nördliche Abschnitt ist für Touristen zugänglich.

Im Norden an der Grenze zu Sambia befindet sich der Mana Pool-Nationalpark. Das 2.500 Quadratkilometer große Wildreservat ist einer der abgelegensten Nationalparks des Landes. Elefanten und Büffel spielen hier eine übergeordnete Rolle. Aber auch Tierarten wie Nilpferde, Zebras und Antilopen werden häufig von Touristen fotografiert. Wegen der abgeschiedenen Lage steckt die Infrastruktur des Nationalparks nach wie vor in der Entwicklung. Das Reservat ist nur in der Trockenzeit zugänglich. Es ist über eine Wellblechpiste erreichbar oder kann auf einer Kanutour besichtigt werden.

Nashörner, Tiger, Elefanten und noch viel mehr Wildtiere kannst du in Simbabwe hautnah erleben!

Südlich des Mana Pool Nationalparks am Karibasee liegt der Matusadona Nationalpark. Er befindet sich zwischen den Strömen Sanyati und Siyakobvu und bietet den Touristen die schönsten Wanderrouten von Simbabwe. Für Touristen ist der Park eher schwer zugänglich, was den Vorteil mit sich bringt, dass viele geschützte Tierarten hier zu Hause sind. Diverse Vogelarten wie zum Beispiel Adler und Falken sind oftmals an den Wasserläufen zu sehen. Raubtiere, Elefanten, Krokodile und Büffel kommen ebenfalls zum Vorschein. Eine echte Rarität sind die Schwarzen Nashörner, von denen es nicht mehr allzu viele gibt.

Im Westen an der sambischen Grenze gibt es mit dem Nationalpark Victoriafälle ein weiteres Highlight in Simbabwe. Der 23 Quadratkilometer große Park befindet sich am Sambesi-Fluss und ist ganzjährig für Touristen zugänglich. Man kann behaupten, dass das die einzige Gegend im ganzen Land ist, die sich verstärkt auf den Tourismus konzentriert. Besucher haben die Möglichkeit, sich die Fälle, die 1989 in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen wurden, von unterschiedlichen Aussichtspunkten anzuschauen und dabei einen Blick auf die entstehenden Regenbögen zu riskieren. An dieser Stelle befindet sich eine der waghalsigsten Bungee-Jump-Stationen des Kontinents. Eine Vielzahl an großen und kleinen Säugetieren ist hier zu Hause. Insbesondere Löwen, Elefanten, Leoparden und Büffel werden hier gesichtet. Bei einer Bootsafari auf dem Sambesi kannst du die Naturschönheiten bestaunen und ein wenig zur Ruhe kommen. Außerdem hast du die Chance, bei einem Elefantenritt die Schätze der Umgebung zu erkunden.

Neben der artenreichen Tierwelt, kannst du auch schöne Wanderungen durch die vielfältige Natur unternehmen.

Welche Kosten sollte man für eine Simbabwe Safari einplanen?

Die Kosten für eine Simbabwe Safari hängen von den Bedürfnissen der Touristen ab. Camping-Fans bekommen schon für rund 2.000 Euro ein zweiwöchiges Erlebnis, welches sie für immer in positiver Erinnerung behalten. Wenn du im Urlaub viel Wert auf Luxus legst, kannst du ungefähr die doppelte Summe als Preis einkalkulieren.