Header (1)
Südafrika | Insights

Safari Guide Südafrika - so gelingt dein Abenteuer

Safari Guide Südafrika - alles was du für ein erfolgreiches Abenteuer wissen musst

Geschrieben von

Alice Baumann

29.11.2019

Ist es auch dein Traum, Löwen, Elefanten, Giraffen und andere wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten? Mit einer Safari in Südafrika kannst du dir diesen Traum ganz einfach erfüllen. Was solltest du beachten, damit dein Abenteuer ein voller Erfolg wird? Wir geben dir hier einige Safari-Tipps, die dir bei der Planung helfen können.

Die beste Reisezeit für deine Safari in Südafrika

Für eine gelungene Safari-Tour und Tiersichtungen ist die Wahl der richtigen Reisezeit sehr wichtig. Diese hängt maßgeblich davon ab, in welcher Region deine Safari stattfinden soll.

  • Für den Osten und Norden, also beispielsweise für den Krüger Nationalpark, sind die Monate April und September oder Oktober optimal. Auch die Monate Mai bis August sind sehr gut für eine Safari im Krüger Nationalpark geeignet. Während die Sonne vom Himmel strahlt, bewegen sich die Temperaturen um moderate 20 ⁰C bis 25 ⁰C, was die Pirsch auf die Tiere sehr angenehm macht. Durch die spärlich wachsende Vegetation bestehen auch optimale Bedingungen, im Nationalpark die Big Five und andere Tiere zu beobachten.

  • Für den Süden und Westen sieht die Sache schon anders aus. So sind die Monate von September bis April die beste Reisezeit für den Addo Elephant Park. Während des südafrikanischen Sommers versammeln sich die Tiere an den wenigen Wasserstellen und so ist die Chance, sie dort anzutreffen, besonders groß.

Neben dem Nashorn zählt der Elefant, der Leopard, der Büffel und der Löwe zu den berühmten Big Five.

Welche Arten von Safaris gibt es?

Bei geführten Safaris ist ein Guide von Anfang bis Ende der Tour dabei. Er kennt die besten Plätze und steht ständig in Kontakt mit anderen Rangern, die sich gegenseitig darüber informieren, wo gerade welche Tiere zu sehen sind. Preisbewusste Reisende entscheiden sich oft für eine günstige Safari ohne Guide.

In den meisten Games Reserves oder privaten Wildtierreservaten sind nur geführte Safaris möglich. Die Preise für eine Safari variieren je nach Anbieter und inbegriffenen Leistungen sehr stark. Auf jeden Fall solltest du dich bei der Buchung gut informieren und auch deine speziellen Wünsche – beispielsweise nach einer deutschsprachigen Safari – äußern.

In Südafrika gibt es auch die Möglichkeit eine deutschsprachige Safaritour zu buchen.

Welche Arten der Fortbewegung gibt es?

Walking Safaris sind bestimmt die aufregendste Art der Safari. Dabei begibst du dich zu Fuß in Begleitung eines bewaffneten Rangers mitten unter die Wildtiere. Weitaus häufiger sind Jeep-Safaris, bei denen du entweder selbst im Geländewagen oder mit einem Guide, der auch der Fahrer ist, auf Tierbeobachtung fährst. In einigen Locations werden auch Horseback Safaris oder Elefanten Safaris angeboten, während derer du vom Rücken der Pferde oder Dickhäuter aus die Region erkundest.

Für welche Art du dich auch entscheidest, du solltest in jedem Fall rechtzeitig deine Safari buchen, damit du nicht Gefahr läufst, dass alles ausgebucht ist. Südafrika ist ein beliebtes Reiseland, Safaris gibt es nicht en masse und auch die Kapazität der Unterkünfte ist beschränkt. Je eher du buchst – am besten mindestens ein Jahr im Voraus – desto sicherer kannst du sein, dass du deinen Safaritraum realisieren kannst.

Das Angebot an verschiedenen Safari-Touren ist groß. Du kannst dich beispielsweise zwischen Walking Safaris, Jeep-Safaris oder Horseback Safaris entscheiden.

Ausgewählte Nationalparks und Game Reserves

Es gibt außer dem Krüger Nationalpark noch zahlreiche weitere Nationalparks und Game Reserves mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Bei allen Nationalparks ist der Eintritt kostenpflichtig. Die Preise für die Nationalparks schwanken zwischen etwa 50 Rand und 250 Rand.

Hier eine Übersicht über einige den Besuch lohnende Destinationen:

  • West Coast Nationalpark

Kultur oder Natur? Wenn du dich nicht entscheiden kannst, verbinde doch einen Städtetrip mit dem Abenteuer einer Safari. Der West Coast Nationalpark in der Nähe von Cape Town ist dafür ideal. So kannst während eines Besuchs der Metropole Kapstadt einen aufregenden Safariausflug machen und Strauße, Pinguine, Flamingos und viele andere Vogelarten beobachten.

  • Kwandwe Private Game Reserve

Bei einer Safari entlang der Garden Route kombinierst du das einzigartige Erlebnis der Tierbeobachtung mit einer entspannenden Reise entlang der berühmten Garden Route. Das etwa zwei Fahrstunden von Port Elizabeth entfernt liegende Kwandwe Private Game Resort ist für seine ausgezeichneten Geparden-Sichtungen bekannt, auch die Big Five leben hier. Rangerprogramme und vielfältige Aktivitäten machen die Location auch für Familien, die eine Safari mit Kindern planen, interessant.

In Südafrika gibt es 2 Arten von Zebras - das Steppenzebra und das Bergzebra.

  • Gondwana Game Reserve

Badeurlaub und Safari erwarten dich, wenn du deine Safari im Gondwana Game Reserve bei Mossel Bay unternimmst. Sichtungen der Big Five, Übernachtungen im Buschland, Wellness im Spa sowie vielfältige sportliche Aktivitäten sorgen für Abwechslung und Spaß. Die traumhaften Strände von Mossel Bay bieten Badefreuden der Extraklasse. So kannst du je nach Lust und Laune entscheiden, ob du im Indischen Ozean baden oder auf Safari gehen möchtest. Ein weiterer Pluspunkt der Gondwana Game Reserve: Wie alle Destinationen an der Garden Route ist diese Location malariafrei und somit auch für eine Safari mit Kindern sehr gut geeignet.

  • Hluhluwe-iMfolozi-Park

Das an der Ostküste, rund 300 km nördlich von Durban gelegene Wildschutzgebiet ist eines der ältesten von ganz Afrika. Das rund 1000 km² umfassende Gebiet liegt in der Provinz KwaZulu-Natal. Der Park ist der Lebensraum der Big Five, aber auch für Geparde, Giraffen, Nashörner und viele andere Wildtiere berühmt. Darüber hinaus punktet er durch seinen großen Tierbestand. Von März bis November kannst du eine Safari zu Fuß, mit dem Auto oder auf dem Pferderücken unternehmen.

Leoparden sind nachtaktiv und scheue Tiere, weswegen sie nicht leicht in der Wildnis zu beobachten sind.

Übernachtungen während der Safari

Ob du während deiner Safari im Zelt übernachtest oder lieber in einer der Safari-Lodges, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Übrigens muss eine Übernachtung in einem Zelt nicht notgedrungen „rustikal“ sein. Es gibt Zelte, die über Betten und alles, was du für einen komfortablen Urlaub brauchst, aufweisen. Bei dieser Art von Luxus-Camping ist oft ein Koch dabei, der für dein leibliches Wohl sorgt.

Die Lodges verfügen durchweg über eine ausgezeichnete Ausstattung. Mit zu den besten des Landes gehört die Marataba Safari Lodge im Marakele National Park. Sie zeichnet sich durch ihre spektakuläre, harmonisch in die Landschaft eingefügte Architektur und eine traumhafte Lage aus. Wenn du planst, deine Unterkunft in einer High-End-Location zu nehmen, empfiehlt es sich, neben der funktionalen Safari-Kleidung auch dem Anlass angemessene Garderobe mitzuführen.

Beim Luxus-Camping oder auch Glamping genannt, erlebst du inmitten der Wildnis ein einzigartiges Abenteuer.