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Uganda | Insights

Natur pur erleben in Nationalparks in Uganda

Naturschutz und Tourismus in Nationalparks in Uganda

Geschrieben von

Michaela Weiß

16.03.2020

Faszinierende Naturspektakel und atemberaubende Tierbegegnungen erwarten dich in den Nationalparks in Uganda, die gekonnt Artenschutz und touristische Annehmlichkeiten miteinander vereinen.

Bwindi Impenetrable Nationalpark

Auf 331 qkm im Südwesten Ugandas lebt die Hälfte der weltweiten Gorilla-Population. Die Anzahl umfasst etwa 300 Tiere, wobei neun weitere Primatenarten ebenso den ursprünglichen Regenwald, der sich während der letzten Eiszeit bildete, bewohnen. Die undurchdringliche Landschaft ist jener Ort, an dem das berühmte Gorilla Trekking seinen Höhepunkt erreicht und dir bei dieser geführten Wanderung unvergessliche und bewegende Momente garantiert. Die besten Chancen auf eine gelungene Reise bieten sich dir zwischen November und April sowie zwischen Mai und September, da während dieser Monate die auf bis zu 2.607 m hinaufreichenden Wanderwege am besten zugänglich sind.

In Uganda lebt die Hälfte der weltweiten Gorilla Population.

Kibale Nationalpark

Die Chance, Menschenaffen aus nächster Nähe beobachten zu können, stellt für viele Reisende eine Motivation für den Besuch von Uganda dar. So begegnen dir im Kibale Nationalpark unzählige Primaten: Menschenähnliche Schimpansen, Stummelaffen, quirlige Meerkatzen, exotische Weißnasen und unzählige andere Arten lassen dich in die beeindruckende Bandbreite an den faszinierenden Tieren eintauchen.

Landschaftlich findest du dich hier in einem dichten Regenwald wieder, der von zahlreichen befestigten und hervorragend gewarteten Wanderwegen und Trekking-Tracks durchzogen wird. Abwechslung zu den lauten Menschenaffen bieten die über 300 endemischen Vogelarten und die knallbunten Schmetterlinge, die farbige Flecken inmitten des üppigen Grüns setzen. Sollte man nicht genug von der eindrucksvollen Tierwelt haben, kann man die Möglichkeit nutzen, in einer der Lodges oder auf einem der Campingplätze zu übernachten und sich die notwendige Zeit für das intensive Kennenlernen der Region an den Ausläufern des Ruwenzori Gebirges zu nehmen.

Durch die Flüsse, die durch den Kidepo Valley Nationalpark fließen lassen sich hier Wildtiere besonders gut beobachten.

Kidepo Valley Nationalpark

Aufgrund der Lage an der sudanesischen Grenze stellt der Kidepo Valley Nationalpark bislang eher einen Insidertipp dar. Die weite Halbwüste des Naturschutzgebietes wird von zwei Flüssen durchquert, die für zahlreiche Tiere beliebte Trinkstellen bereithalten. Giraffen, Löwen, Antilopen und Leoparden lassen sich hier nahezu ungestört in freier Wildbahn beobachten.

Im Lake Mburo Nationalpark lassen sich über 300 Vogelarten beobachten.

Lake Mburo Nationalpark

Vor allem dann, wenn du keine langen Anfahrtszeiten von Kampala aus auf dich nehmen möchtest, ist der Lake Mburo Nationalpark der richtige Ort für dich. Rund um den gleichnamigen See lassen sich über 300 Vogelarten beobachten, denen du vor allem bei einer Bootsfahrt besonders nahekommen kannst. Eine Besonderheit stellt das Fehlen von Großtieren dar, weshalb du hier auch eine Mountainbike-Safari oder eine ausgedehnte Wanderung durch die Wildnis unternehmen kannst.

Zwischen Naturschauspielen und einer artenreichen Tierwelt, genießt man hier auch die Herzlichkeit der Einwohner.

Mgahinga-Gorilla Nationalpark

Auf einer Fläche von gerade einmal 38 qkm wird der Schutz der Berggorillas besonders großgeschrieben. Das grenzüberschreitende Gebiet, das von einer großen Primatengruppe bewohnt wird, dehnt sich weiter auf Ruanda und den Kongo aus. Mit viel Glück begegnen Sie dem Gorilla-Rudel bei einer Wanderung durch das üppige Dickicht des Regenwaldes.

Uganda bietet dir aufregende Landschaften und eine aufregende Tierwelt.

Mount Elgon Nationalpark

Zwischen Kenia und Uganda erblickst du schon von Weitem die fünf Gipfel des ehemaligen Vulkans Mount Elgon. Nicht nur Aktivurlauber finden hier ein spannendes Trekkingrevier vor, sondern auch Abenteurer, die die bis zu 60 m in den Berg hineinreichenden Höhlensysteme, die von Elefanten angelegt worden sind, erkunden wollen. Die mächtigen Sippi Wasserfälle und der urtümliche Bergregenwald zeigen dir die authentische Seite des Landes.

Besuche die Wasserfälle oder genieße die Natur bei einer Wanderung.

Murchison Falls Nationalpark

Die Murchison Wasserfälle, bei denen der mächtige Nil 47 m in die Tiefe stürzt, stellen bereits für sich ein besonders schönes Ausflugsziel dar. Doch der mit 3.877 qkm Größe größte Nationalpark Ugandas hat auch über dieses Naturschauspiel hinaus einiges zu bieten: Seltene Rothschild-Giraffen, Löwen, riesige Büffelherden und sich wellenartig fortbewegende Springantilopen lassen dich in das Wunder Afrika eintauchen.

Nur 2.500 Rothschild Giraffen gibt es noch weltweit, in Uganda findet man die seltenen Exemplare in freier Wildbahn.

Queen Elisabeth Nationalpark

Im zweitgrößten Nationalpark von Uganda tauchst du in eine aufregende Mischung aus den afrikanischen Landschaften ein: Grassavannen, Regenwälder, Buschland, Gebirgszüge und tiefe Krater stellen die Kulisse für eine artenreiche Tierwelt dar. Bootsafaris auf dem Kazinga Kanal bieten dir die Möglichkeit, Flusspferde und Krokodile aus nächster Nähe zu beobachten. Daneben lohnt sich ein genauer Blick auf die quirligen Zebramangusten und die über 600 heimischen Vogelarten.

Der Schutz, der rund 300 Gorillas, wird in Uganda groß geschrieben.

Ruwenzori Nationalpark

Begeisterte Wanderer dürfen während der Uganda-Reise das Ruwenzori Gebirge nicht links liegen lassen. Dieses steht unter Naturschutz und ist an der kongolesischen Grenze zu finden. Eine besondere Herausforderung ist die Besteigung des 5.109 m hohen Mount Stanley, der nicht nur fantastische Ausblicke bietet, sondern dich beim Aufstieg auch in die artenreiche Flora des Nationalparks eintauchen lässt.

Entdecke die Höhlensysteme die von Elefanten angelegt worden sind.

Semliki Nationalpark

Im Westen Ugandas steht der Ausläufer des kongolesischen Ituris Regenwaldes unter strengem Naturschutz. Auf gerade einmal 220 qkm hast du die Chance, nicht nur zahlreichen Primaten hautnah zu begegnen, sondern auch majestätische Waldelefanten und über 62 anderen Säugetierarten. Ein besonderes Highlight im Semliki Nationalpark stellen die heißen Quellen dar, an denen du sogar Essen zubereiten kannst. Ein Abstecher lohnt sich auch in das angeschlossene Semliki Wildlife Reserve, das von ursprünglichen Sumpfgebieten und akazienbewachsenen Savannen geprägt wird.