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Seychellen | Insights

Tauchen, Segeln, Surfen – 5 Wassersport Highlights auf den Seychellen

Über-, unter- oder auf dem Wasser auf den Seychellen

Geschrieben von

Marie-Theres Rüttiger

02.05.2019

Auf den Inseln im Indischen Ozean dreht sich alles um das blaue Element. Auch weil sie die perfekten Bedingungen bieten, Sport am, im und auf dem Wasser zu treiben. Schwimmen, Schnorcheln, Segeln oder mit dem Board in die Wellen springen. Sportaktivitäten in bezaubernder Kulisse werden nahezu überall angeboten.

Klarer Himmel, der sich am Horizont umdreht und zum schimmernden Meer mit seinen kleinen weißen Wölkchen aus Gischt wird. Das sind die Seychellen, ein faszinierender Naturspielplatz mit rund 115 Inseln und einer wunderbar intakten Flora und Fauna. Allein um die nasse Weite um die Inseln zu beschreiben, man bräuchte die gesamte Farbpalette an Blautönen. Wasser ist dein Element? Dann bist du hier genau richtig.

Schon Mahé verzaubert mit fast 40 Traumstränden. Beau Vallon gilt als schönster Strand der Seychellen. Feiner, weißer Strand, der sanft abfällt, kristallklares Wasser und schattenspendende Kokospalmen. Abgerundet wird die Traumkulisse durch ein atemberaubendes Angebot an Wassersportaktivitäten zu den besten Bedingungen. Aber das unschlagbare Angebot an Wassersportmöglichkeiten ist nicht nur auf die Hauptinsel beschränkt. Viele besondere Erlebnisse erwarten dich, wenn du dich in die Fluten wagst.

Egal ob Surfen, Tauchen oder Segeln - die Seychellen bieten die optimalen Wassersportbedingungen.
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Schwimmen

Die besten Badestrände auf Mahé findest du in den Buchten an der Ostseite der Beau-Vallon-Bucht.

Direkt vom Hotelzimmer an den feinsandigen Strand und ins kühle Nass? Auf den Seychellen ist das gar kein Problem. Da vielerorts der Küste Korallenriffe vorgelagert sind, fallen sehr viele Strände sehr flach ab, was sie sehr kinderfreundlich machen. Du musst schon ein Stück ins Meer hinauslaufen, um den Boden unter den Füßen zu verlieren.

An einigen Stränden ohne vorgelagertes Korallenriff fällt der Boden jedoch steiler ab. Hier kann es zu stärkerer Brandung und Unterwasserströmungen kommen. Du solltest also in jedem Fall die Hinweisschilder an den Stränden beachten.

Auf Mahé findest du in den Buchten an der Ostseite der Beau-Vallon-Bucht die besten Badestrände. Hier ist auch motorisierter Wassersport wie Jet-Ski fahren erlaubt. Außerdem kannst du hier auch hoch hinaus und mit dem Schleppfallschirm über die Wasseroberfläche gleiten. Der Strand im Süden der Bucht ist aber zwischen April und Oktober auch zu empfehlen. Grand’ Anse, Anse à la Mouche, Anse Soleil und Anse Intendance bieten von Oktober bis April die optimalen Badebedingungen.

Aber auch Praslin bietet mit Anse Lazio, Anse Georgette und Anse Kerlan (April bis Oktober) und Anse Volbert (ganzjährig) Top-Schwimmstrände. Auf La Digue empfehlen sich von Oktober bis April Grand’ Anse, Petite Anse und Anse Cocos. Ein ganz besonderes Highlight ist hier die legendäre Anse Source d’Argent.

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Tauchen

Auf den drei Inseln Mahé, Praslin und la Digue findest du faszinierende Tauchspots mit einer bunten Unterwasserwelt.

Taucher geraten beim Gedanken an die Seychellen ins Schwärmen. Die Seychellen zählen zu den besten Tauchplätzen im Indischen Ozean. Es ist hier also ein absolutes Muss. Diese Inselgruppe ist ein wahres Eldorado für Taucher und weltweit bekannt für die beeindruckende intakte Unterwasserwelt und ihre Korallenriffe. Tierarten wie Kaiserfische, Riffhaie, Oktopusse, Walhaie, Karettschildkröten, Adlerrochen oder Riesenschildkröten sind hier zu Hause. Auch wenn Tauchen grundsätzlich ganzjährig möglich ist, bieten die Gewässer rund um die Inseln von März bis Mai und von September bis November die besten Taucherlebnisse mit klarer Sicht auf die bunte Unterwasserwelt. In dieser Zeit ist das Wasser ruhig und die Temperaturen mit 29-31 °C angenehm warm. Jede der drei größten Inseln zählt fantastische Tauchplätze. Mit 75 gibt es in Mahé am meisten. Hier findest du auch eine faszinierende Unterwassertopografie und das ein oder andere Wrack. Aber auch die 15 Tauchplätze rund um Praslin faszinieren mit ihren Granitfelsen und Unterwasserlebewesen. Kenner allerdings schwärmen vor allem auch von der pulsierenden Vielfalt an den Tauchspots der kleinen Insel La Digue.

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Schnorcheln

Auch als Schnorchler erwartet dich eine bunte Meeresflora und -fauna.

Wer nicht zu weit in die blauen Tiefen des Indischen Ozeans hinabtauchen möchte, für den sind Schnorchelexkursionen eine echte Alternative. Auch beim Schnorcheln kannst du mit wesentlich weniger Anstrengung und Ausrüstung die Farbenpracht und tropische Artenvielfalt um die Inselgruppe entdecken. Taucherbrille auf und Schwimmflossen an und schon gleitest du an bunten Fischschwärmen vorbei und begegnest Rochen, Tümmlern oder Karettschildkröten. Vor allem der St. Anne National Park, 20 Minuten von Mahé entfernt, aber auch der Vista-Bay-Felsen, Curieuse Island, Anse Lazio oder Coco Island sind Schnorchelspots der Extraklasse. Die spektakuläre Meeresflora macht die Inselgruppe zu einem der beliebtesten Destinationen. Von Juni bis August sind die Gewässer zwar kühler und die Sicht ist wegen der Planktonbildung schlechter, allerdings hast du in dieser Zeit die Chance mit beeindruckenden Walhaien zu tauchen. Das Plankton zieht die sanften Riesen in die Gewässer um die Seychellen.

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Kitesurfen und Wellenreiten

Im Juli ist die Hauptsaison für alle Wind- und Kitesurfer.

Auch Windhungrige werden ihren Spaß auf Seychellen haben, denn nicht nur die Unterwasserwelt bietet dir exzellente Erlebnisse. Die idealen Wetterbedingungen lassen Kite-Surfer aus aller Welt träumen. Generell wird aber empfohlen, deine eigene Ausrüstung mitzubringen. Zwei gegensätzliche Passatwinde sorgen für Windsicherheit in den geschützten Buchten. Der Südostmonsuns von Mai bis September bringt die höheren Windgeschwindigkeiten. In der Hauptsaison im Juli kann der Wind schon einmal 25 Knoten erreichen. Top-Bedingungen zum Wind- oder Kitesurfen. Der Nordwestpassat von Oktober bis März beschert zwar etwas feuchteres Wetter, aber auch in dieser Zeit sind die Windgeschwindigkeiten noch immer gut und die Temperaturen warm. Anse aux Pins ist eine lange Bucht an der südöstlichen Küste von Mahé und einer besten Spots zum Kite- und auch Windsurfen. Aber auch Anse Source d'Argent auf La Digue empfiehlt sich. Cerf Island, die von der Nordküste Mahés mit dem Lagunentaxi zu erreichen ist, bietet vor allem durch die malerische Landschaft der Umgebung ein einzigartiges Kitesurferlebnis. Beim Wellenreiten musst du auf die Korallenriffe und Strömungen achten. Es gibt aber einige gute Spots, um mit dem Board in die Wellen zu hüpfen. Auf Mahé bieten sich Grand’ Anse, Anse aux Poules Bleues und Carana Beach zwischen Mai und September an. Soleil d’Or zwischen November und Mai. Außerdem kannst du an der Anse Kerlan auf Praslin und der Grand’ Anse auf La Digue aufs Board springen.

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Bootfahren und Segeln

Segelboote für deinen Turn können nur auf der Insel Mahé gemietet werden.

Hiss die Segel und entdecke die Küsten der Seychellen. Es ist wenig überraschend, dass die Seychellen auch ein ausgezeichnetes Segelrevier sind und Segelfans von nah und fern anziehen. Wer lieber motorisiert unterwegs ist, für den sind Touren mit der Yacht oder dem Glasbodenboot das richtige, um auch entferntere Inseln erkunden zu können. Du solltest allerdings beachten, dass Boote nur in Mahé gemietet werden können. (Die äußeren Inseln wie Aldabra, Desroches und Farquhar liegen teilweise sehr weit von den Hauptinseln weg und dürfen nur mit Begleitung überhaupt betreten werden.) Auch wenn Superlativ Segelwunderland völlig übertrieben klingt: Die Seychellen sind es. Gerade Mahé mit der über 40 Meilen langen atemberaubenden Küste, den 65 Stränden, an denen es sich sicher ankern lässt, und den durch die Korallenriffe geschützten Buchten ist ein Topspot im Indischen Ozean. Lass dich vom Wind durch die bezaubernden Buchten Beau Vallon, Baie Ternay, Port Launay, Anse la Mouche, Anse Soleil, Baie Lazare, Anse Intendance oder Anse Royale tragen. Bei einem Segeltörn wohnst du auf den Wellen und entdeckst jeden Tag eine neue zauberhafte Bucht, zum Beispiel im St. Anne Marine Park, der aus sechs Inseln besteht. Etwas abgelegener aber noch immer im Umkreis der inneren Inseln wartet die friedvolle Kulisse der kleinen Buchten in Anse Major, Anse Jasmin, Anse du Riz und Petit Anse darauf, entdeckt zu werden, sowie Conception Island und Thérèse im Westen. Im Nordwesten erheben sich Silhouette und ihre Nachbarinsel North Island.

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