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Sri Lanka | Insights

Wassersportparadies Sri Lanka: Surfen, tauchen & schnorcheln

Erlebe Sri Lanka Über- und Unterwasser

Geschrieben von

Andi Friedrich

13.02.2019

Sri Lanka ist das Paradies für alle Wassersportler: Das Eiland im Indischen Ozean besitzt an unterschiedlichen Küsten tolle Surfspots, die sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eignen. Wer entdecken möchte, dass das Leben auf der Insel ebenso bunt ist wie unterhalb der Wasseroberfläche, der setzt sich eine Tauchermaske auf. Tauchplätze mit Korallenriffen und fischreiche Schnorchelreviere kannst du genüsslich im 27 °C warmen Wasser erkunden.

Surfen auf Sri Lanka

Die Vielfalt an Surfcamps auf Sri Lanka beweist, dass das exotische Eiland ein Hotspot für Surfer ist. Dies mag erstaunen, denn zumeist wird ein Surfurlaub mit Hawaii, Australien oder Kalifornien verbunden. Doch Surfen auf Sri Lanka ist beliebt bei internationalen Wassersportlern. Ein großer Vorteil hierbei ist: An der West- und Ostküste herrschen je nach Jahreszeit unterschiedliche Witterungsbedingungen. Wenn sich auf der einen Inselseite die Wellen hoch aufbäumen, ist das Meer auf der anderen Seite ganz ruhig. Dies macht ein Surfen auf Sri Lanka rund ums Jahr möglich, da immer irgendwo Wellen zu finden sind. Die Hauptsaison fürs Surfen im Süden der Insel ist von November bis Mai. Nun ist der Wellengang in dieser Region perfekt. Im Osten der Insel gehst du am besten zwischen April und Oktober mit dem Brett ins Wasser. In diesen Monaten sind die Wellen sehr lang.

Sri Lanka ist ein ganzjähriges Surferparadies.

Die besten Spots für Surfer liegen an der Südwest-, Ost- und Südküste. Dort befinden sich Ortschaften wie Hikkaduwa, Unawatuna, Weligama und die Arugam Bay. In einigen von ihnen haben sich Surfschulen angesiedelt, sodass du unter guten Bedingungen auf Sri Lanka das Surfen lernen kannst. Erfahrene Surfer erfreuen sich an den ausgedehnten Wellen, die sich teilweise bis zu 60 Sekunden surfen lassen. Monsterwellen wie in Westaustralien oder auf Hawaii türmen sich allerdings nicht auf. Beachtenswert ist zudem, dass es in der Nähe der Surfplätze Tauchbasen und Schnorchelspots gibt. Du kannst deinen Surfurlaub mit Erkundungstouren durch das Unterwasserreich leicht verbinden.

Neben dem Wellenreiten bietet sich auf Sri Lanka das Kitesurfing an. Es existieren nicht viele Plätze auf dem Eiland, an dem der Wind ausreichend stark ist. Empfehlenswert sind die Reviere bei Kalpitiya, Mannar und Talaimannar.

Tauchen auf Sri Lanka

Du hast die Möglichkeit, auf Sri Lanka das Tauchen zu lernen oder mit deinem PADI-Tauchschein gemeinsam mit Gleichgesinnten zu aufregenden Tauchtouren aufzubrechen. Deine Tauchausrüstung musst du nicht aus der Heimat mitnehmen, sondern kannst sie direkt vor Ort ausleihen. Es gibt zahlreiche Tauchschulen und Tauchbasen, die sich vor allem in Nebtota, Hikkaduwa, Unawatund, Trincomalee und Weligama befinden. Zu den besten Tauchspots im Meer fährt dich ein Boot. Zu ihnen gehören im Süden der Insel Great und Little Basses. Es sind Felsmassive, die einst Teil des Eilands waren. Korallen wachsen darauf und ziehen kunterbunte Meerestiere an. Auch Schiffswracks kannst du erkunden. Echte Experten im Sporttauchen zieht es nach Bentota, wo die Tauchplätze eine Tiefe von zwölf bis 38 Metern besitzen. Die dort zu sehenden Steinformationen sind mit Korallen stark bewachsen und bilden ein Kunstwerk aus natürlichen Skulpturen. Die beste Sicht hast du in diesem Tauchrevier zwischen Januar und März. Überaus beliebt bei Anfängern und erfahrenen Tauchern sind die Tauchplätze bei Negombo an der Westküste. Das liegt vor allem daran, dass an den über 30 Tauchplätzen in Küstennähe der Fischreichtum immens ist. Mit ein bisschen Glück siehst du, wie Haie, Rochen oder Muränen durch das Wasser zu schweben scheinen.

Kunterbunte Korallen, Felsformationen, Schiffswracks, Delfine und Wale - in Sri Lanka erwartet dich eine vielseitige Unterwasserwelt.

Berühmt für eine hohe Dichte an Schiffswracks ist Hikkadawu, wo du auch zahlreiche Tauchbasen vorfindest. Wenn es etwas extravaganter sein soll, dann lohnt sich an Abstecher nach Batticaloa im Osten von Sri Lanka. 1942 griffen 70 Flugzeuge den Flugzeugträger Hermes an, der daraufhin im Meer verschwand. Heute ist er Teil einer der weltweit besten Tauchspots überhaupt. Das Wrack befindet sich in einer Tiefe von 35 bis 50 Metern. Riesige Fischschwärme aus Korallenfischen und Zackenbarschen perfektionieren die eigenwillige Unterwasserszenerie. Nicht minder ereignisreich kann sich ein Ausflug nach Trincomalee gestalten. Von dort gelangst du zum Pigeon Island Nationalpark, zu dem große Korallenriffe und zahllose Fische gehören. In der Nähe des Hafens von Weligama im Süden Sri Lankas bieten Tauchschulen organisierte Exkursionen zu Schiffswracks sowie zu Revieren von Delfinen und Walen an.

Top-Tipps fürs Tauchen auf Sri Lanka

  • beste Reisezeit für die Westküste und Süden: Dezember bis April
  • beste Reisezeit für die Ostküste: März bis Dezember
  • kein dicker Taucheranzug notwendig dank Wassertemperatur von rund 27 °C
  • September bis November Blau-, Buckel- und Pottwale an der Ostküste um Trincomalee
  • November bis April Delfine in freier Wildbahn in der Puttalam Lagune beobachten
Delfine in freier Wildbahn kannst du von November bis April in der Puttalam Lagune beobachten.

Schnorcheln auf Sri Lanka

Schnorcheln ist eine unkomplizierte Möglichkeit, die Unterwasserwelt rund um das Eiland kennenzulernen. Ein besonderes Vorwissen, ein Tauchschein und eine umfangreiche Ausstattung sind nicht erforderlich. Stattdessen kannst du dir in einer Tauchschule oder manchmal im Hotel eine Tauchermaske und Flossen leihen. Schon hast du eine Ergänzung zum Surf and Yoga auf Sri Lanka gefunden. Ein beliebtes Schnorchelgebiet befindet sich mit dem bekannten Badeort Hikkaduwa an der südlichen Westküste der Insel. Der Zugang zum Hausriff liegt am nördlichen Ende des Strandabschnitts. Um zum Korallenriff zu gelangen, buchst du am besten einen Bootsausflug. Bist du in Begleitung von einer Person, die nicht ins tiefe Wasser mag? Kein Problem. In Hikkaduwa bieten Einheimische Touren mit Glasbodenbooten an, die ebenfalls einen Einblick ins Unterwasserreich erlauben.

Im Süden der Insel befindet sich mit Unawatuna ein weiteres Schnorchlerparadies, welches auch Taucher anzieht. Zwischen November und April gleiten Großfische elegant durch das klare, tiefe Wasser. Ein besonderes Highlight sind darüber hinaus die Unterwasserfelsen mit ihren Korallen. Einige von ihnen wurden Seefahrern zum Verhängnis, weswegen ein Schnorcheln über Wracks möglich ist. Unweit von diesem Tauch- und Schnorchelspot ist die Stadt Galle entfernt, an deren Küsten unerfahrene Schnorchler beste Bedingungen vorfinden. Es gibt kaum Strömungen, was ein genussvolles Paddeln über die Meeresoberfläche angenehm gestaltet. Obgleich ein Schnorchlen vom Strand aus möglich ist, solltest du mit einem Ausflugsboot aufs offene Meer fahren. Dort erwartet dich ein immenser Fischreichtum, zu dem Barrakudas, Engelfische, Garnelen und Seegurken gehören.

Sri Lanka ist ein wahres Schnorchelparadies. Die besten Spots findest du in Hikkaduwa, an der südlichen Westküste und in Unawatuna, im Süden der Insel.