FJ.Lilli at Pool
Fidschi | Stories | Insights

Fineway unterwegs: Fidschi Edition

Wo Product Managerin Elisabeth den schönsten Sonnenuntergang ihres Lebens erlebt hat

Geschrieben von

Marie-Theres Rüttiger

12.02.2020

Productmanagerin Elisabeth war für uns auf den paradiesischen Fidschi-Inseln im Südpazifik unterwegs - und kam tiefenentspannt und von der Herzlichkeit der Bewohner tief berührt zurück. Was ihr auf der Reise am besten gefallen hat und was sich Deutschland von Fidschi abschauen kann, erzählt sie uns hier.

Warum hast du dich für Fidschi entschieden?

Warum Fiji Fam Trip: Wir haben es zwar im Portfolio, aber keiner der Product Manager war jemals dort. Die Einladung von Tourism Fiji kam wie gerufen.

Der Slogan Fiji - Where happiness finds you passt zu 100%. Fiji in 3 Worten: Lebensfreude, Herzlichkeit, Sonnenschein.

Die schönsten Sonnenuntergänge folgten auf heiße Tage.

Was waren deinen persönlichen Highlights auf der Reise?

„people make the difference“

Schöne Strände, kristallklares Wasser, Palmen und gutes Essen findet man öfters auf dieser Erde. Aber all das in Kombination mit der beeindruckenden Mentalität der Menschen nur selten. Die Menschen sind sehr freundlich, fröhlich, versprühen pure Lebensfreude und lassen dich absolut willkommen fühlen. Und es wirkt nicht aufgesetzt, sondern wirklich authentisch.

Der Empfang in den Hotels ist alles andere als 0815. Die Mitarbeiter empfangen dich singend, klatschend und mit einer festen Umarmung. „Bula! (= Hallo) And welcome home“ sagen sie zu dir, mit einem großen Lächeln im Gesicht und hängen dir eine Muschelkette um den Hals. Nach einem erfrischenden Welcome-Drink und einem feuchten Tuch für die Hände wird dann eingecheckt. Entweder an der Rezeption, in der Lobby oder direkt in deiner Bure (= fidschianisches Wort für Bungalow/Hütte).

Kein Wunder, dass Elisabeth so entspannt zurück nach Deutschland kam.

Besonders auf den vorgelagerten Inseln (Mamanuca Islands & Yasawa Islands) ist die Begrüßung etwas ganz Besonderes. Neben dem ganzen beschriebenen „Tamtam“ steht man auch noch am Strand mit einer traumhaften Kulisse, weil man entweder mit dem Speedboat, dem Wasserflugzeug oder auch mit dem Helikopter ankommt.

Die Anreise mit dem Wasserflugzeug selbst ist schon ein Highlight für sich! Man sieht von oben die Inseln umgeben von Korallenriffen – der Wahnsinn. Und dann auch noch die Landung im Wasser…plötzlich schwimmt man mit der Propellermaschine und steigt vom Wasserflugzeug auf ein schwimmendes Brett und von dort aus direkt ins Meer. Anschließend geht man zu Fuß 2-3 Meter durchs Wasser bis man den Sandstrand und das singende Empfangskomitee erreicht. Es ist einfach überwältigend, ich wusste gar nicht wohin mit meinen Gefühlen. By the way – ich saß vorne neben dem Piloten (quasi als Co-Pilot), der übrigens barfuß geflogen ist!

Vor allem auch wegen der Herzlichkeit der Menschen sind die Fidschis eine Traumdestination.

Ein ganz besonderer Mensch während der Reise war unser Guide Ben. Er arbeitet für Tourism Fiji und hat uns den gesamten Fam Trip begleitet. Er stammt selbst von einer kleinen Insel und hat uns sehr viel über die Kultur und das Leben in Fiji nähergebracht. HE made the difference!

Lieblingsort: Liegestuhl im Tokoriki Island Resort mit Blick auf den Infinity Pool und dem Meer. Hier habe ich auch den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens erlebt!

Fiji - Where happiness finds you.

Wie sah deine Reiseroute aus?

Wir haben sowohl die Hauptinsel Vivi Levu besucht als auch die vorgelagerten Mamanuca Inseln. Wir waren quasi jede nacht in einem anderen Hotel, da es ja darum ging möglichst viel kennenzulernen. In der Zeit auf Fiji haben wir in vielen verschiedenen Hotels übernachtet:

Vivi Levu

• The Palms Denarau • Sofitel Fiji Resort and Spa • Yatule Resort & Spa • InterContinental Fiji Golf Resort & Spa • Shangri-La‘s Fijian Resort & Spa

Mamanuca Islands

• Tokoriki Island Resort • Likuliku Lagoon Resort • Tropica Island Resort

Bula bedeutet so viel wie "Hallo" aber auch "leben".

Eigentlich auch die Yasawa Islands besucht hätten. Aber aufgrund einer Zyklon Warnung ist dieser Teil dann leider wortwörtlich ins Wasser gefallen. Die Unwetter waren zu stark, dass wir weder per Boot noch per Flugzeug zu den Inseln gekommen wären. Deshalb sind wir 3 Nächte länger auf der Hauptinsel geblieben.

Ein großes Shoutout an Tourism Fiji, dass es so spontan möglich war die Reiseroute anzupassen. Und vielen Dank an den Wettergott, dass wir nicht frühzeitig abreisen mussten!!!

Es hatte definitiv auch was Gutes, denn aufgrund dessen konnten wir auf der Hauptinsel noch actionreiche Aktivitäten ausprobieren – nämlich Ziplining und Quadbiking!

Am und über dem Wasser erlebst du im Likuliku Resort höchsten Komfort - adults only.

Wie haben dir die Hotels gefallen?

Zugegeben, wir haben die Crème de la Crème in Fiji besucht. Daher waren alle Hotels sehr schön und konfortabel. Aber auch die etwas niedrigpreisigeren Hotels wie das Crow's Nest sind sehr zu empfehlen.

Meine absoluten Highlights waren aber:

  • Tokoriki Island Resort (Nr. 1!)
  • Likuliku Lagoon Resort
  • Tropica Island Resort und
  • InterContinental Fiji Golf Resort & Spa
Wo könnte das Fidschi Feeling besser sein als mit dem Boot auf dem Wasser?

Wie sah dein Programm aus?

Auf dem Programm standen vor allem viele Site Inspections verschiedener Hotels und natürlich die Transfers von Hotel zu Hotel oder zum nächsten Essen. Zwischendurch gabs auch immer mal wieder eine Ganzkörpermassage oder eine Fußmassage. Wir wurden schon ordentlich gepampert ;)

Aktivitäten, die mir besonders gut gefallen haben:

• Sigatoka River Safari (Ausflug in ein lokales Dorf) • Hot Glass Fiji (hier wird Glas geblasen) • Ziplining – Zip Fiji Nadi • Quad Biking – Go Dirty Tours (von Nadi aus) • Schnorcheln beim Tropica Island Resort und Tokoriki Island Resort • Kanufahren beim Tropica Island Resort

Action und Adrenalin pur hieß es für Elisabeth beim Quadfahren.

Mein Favorit war das Ziplining! Insgesamt hatten wir ca. 10 Ziplines, man geht ein Stück durch den Wald den Berg hoch, bzw. Stufen, dann ziplined man und dann wieder ein Stück zu Fuß, dann wieder Zipline…usw. Hat total Spaß gemacht! Zwei Guides waren dabei und die Ausrüstung war auch in sehr gutem Zustand. Ich habe mich sicher gefühlt.

Ziplining war Elisabeths absolutes Activity Highlight auf dem Trip.

Was war dein Lieblingsessen / Lieblingsgetränk?

Allgemein gibt es dort sehr viel Fisch und den habe ich natürlich sehr oft gegessen! Ein besonderes Fisch Gericht ist die „Kokoda“ (ausgesprochen Kokonda). Es hat mich an eine typische südamerikanische Ceviche erinnert. Eben auch weißer Fisch, der nur durch Limettensaft gar wird und mit roten Zwiebeln, Chili, und Gemüse wie Gurke, Tomate oder Paprika zu einem Art Salat vermischt wird. Die Basis der Soße, die noch hinzukommt, ist Kokosmilch – what else.

Das bringt mich zu meinem Lieblingsgetränk – der Saft einer frischen Kokosnuss! Die gab es sogar oft zum Frühstück.

Auch die Kochkünste der Fidschianer haben es Elisabeth ganz besonders angetan.

Hast du Insidertipps?

Kava - vielleicht nicht mein Lieblingsgetränk, aber eine Kava-Zeremonie darf während einer Fiji-Reise auf keinen Fall fehlen! Kava ist eine Pflanze, die getrocknet und gemahlen wird. Dieses Pulver wird dann in einer Zeremonie mit Wasser vermischt und an jeden ausgegeben. Jeder trinkt aus dem gleichen Gefäß. Es sitzen traditionell alle am Boden, vorne die Männer hinten die Frauen.

Wir haben die Zeremonie in einem lokalen Dorf während der Sigatoka River Safari und noch einmal im Tokoriki Island Resort miterleben dürfen. Das Getränk ist ohne Alkohol und betäubt den Mund ein wenig, ganz leicht und es macht dich etwas müde und relaxed. Die Fijianer trinken Kava fast täglich am Abend, hat uns unser Guide Ben erzählt.

UND: Insekten Spray nicht vergessen!

Natürlich durfte bei so viel Inselglück auch ein Strandritt bei untergehender Sonne nicht fehlen.

Was hast du von deiner Reise mitgenommen?

Es geht auch alles etwas entspannter. Wenn in Fiji etwas länger dauert oder man auf jemanden warten muss, heißt es einfach: „It’s Fiji Time!“. Ganz nach dem Motto „no hurries, no worries“. Vielleicht sollten wir in Deutschland auch alle mal öfters an die Fiji Time denken ;)

Elisabeths Top-Tipp zum Schluss: Die Uhren ab und zu auf Fidschi Time stellen.

Das ist Elisabeth:

Bula! Ich bin die Elisabeth und Product Manager für die Fiji Inseln, das südliche Afrika und die USA. Querbeet über den Globus verteilt? Der Mix macht‘s!

Zu Beginn meiner beruflichen Karriere habe ich Hotelfachfrau gelernt. Da mich die Reisebranche absolut gefesselt hatte, setzte ich noch den Studiengang Tourismus Management oben drauf. Anschließend habe ich dann meine berufliche Reise bei Fineway als Travel Designer fortgesetzt. Ich habe Premiumreisen nach Südafrika, Mauritius, auf die Seychellen und Malediven verkauft. Nach 1,5 Jahren im Sales habe ich dann intern die Abteilung gewechselt und bin im Product Management durchgestartet.