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Chile | Top Listen

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Chile

Unsere 10 schönsten Highlights in Chile

Geschrieben von

Anna Maria Eichinger

21.04.2020

Chile bietet eine Menge Vielfalt. Vom äußersten Norden mit der trockensten Wüste der Welt bis zum Süden der mit ewigem Eis und Wasserfällen besticht, über magische Wälder, imposante Vulkane, Lagunen, Inseln voller Legenden und die moderne Hauptstadt Santiago – Chile ist ein Reiseland der Superlative und hat für jeden etwas zu bieten.
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San Pedro de Atacama

Die trockenste Wüste der Welt erstreckt sich über 1.200 km und eignet sich perfekt für Abenteuerlustige!

Die Atacama-Wüste ist die trockenste Wüste der Welt und erstreckt sich rund 1.200 Kilometer entlang der südamerikanischen Pazifikküste – von der Stadt Tacna im Süden Perus bis in den Norden Chiles. In der Wüste kann man einiges erleben. Vom Mondtal über zahlreiche Lagunen & Oasen in denen sich Flamingos tummeln, Sandboarding auf den Sanddünen bishin zu Vulkanen und unbeschreiblichen Sternehimmeln bei Nacht. Die Atacama Wüste ist sehr abwechslungsreich und bietet viele Gründe für einen Besuch.

Sehenswert ist die Ortschaft San Pedro de Atacama. Die urbane Wüstenoase überrascht bei rund 2500 m über dem Meeresspiegel. Ein Fluss umringt von Bäumen und Wiesen, Pferden und Lehmhäusern, Einheimischen und Reisenden. Eine echte Oase eben.

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Kap Hoorn

Kap Hoorn ist als südlichster Punkt Südamerikas zugleich eines der faszinierendsten Ausflugsziele der Welt.

Berühmt und berüchtigt war das Kap Hoorn nach seiner Entdeckung durch niederländische Seeleute im 17. Jahrhundert. Die einstmals bedeutende Handelsroute wird noch heute von unruhiger See und Stürmen heimgesucht. Doch Kap Hoorn ist als südlichster Punkt Südamerikas zugleich eines der faszinierendsten Ausflugsziele der Welt. Die markante Felsformation liegt auf der Isla Hornos. Südwärts dieses Punktes treffen zugleich die beiden gigantischen Ozeane Pazifik und Atlantik aufeinander.

Entdeckt wurde Kap Hoorn im Jahr 1616 durch den niederländischen Seereisenden Willem Cornelisz Schouten, der an einer Expedition der Hoorner Austraalse Compagnie teilnahm. Die Aufgabe der Expedition war es, einen neuen Weg nach „Ostindien“ zu entdecken. Stattdessen fanden sie einen bedeutenden Seeweg, der bald zu einer der wichtigsten Handelsrouten Amerikas wurde – und Europa mit Westamerika verbindet. Doch Kap Hoorn per Segelschiff zu umschiffen, war nicht selten ein Wagnis, insbesondere wegen der Stürme und des hohen Seegangs. Wem dies mit einem unmotorisierten Schiff gelang, der durfte sich Kap Hoornier nennen. Über 800 Schiffen und 10.000 Menschen sollten an der Umrundung des Kap Hoorns scheitern. Heute gehört das Kap Hoorn zu den touristischen Highlights Südamerikas.

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Salar de Atacama

Die Salar de Atacama ist mit seinen ca. 3000 km² einer der größten Salzseen der Welt.

Die Salar de Atacama, ist einer der größten Salzseen der Erde. Der rund 3.000 km² Salzsee befindet sich am Fuße der Anden im Osten und der Cordillera de Domeyko im Westen und wird von dampfenden Vulkanen und purpurroten Mondlandschaften umgeben. Die Salzwüste wurde durch das Wasser gebildet, was von den Gipfeln der Berge floss und sich dann in einem Wüstenbecken der Atacama-Wüste ansammelte. Da das Wasser nicht entweichen konnte begann es zu verdunsten. Heute ist der See weitestgehend ausgetrocknet. Die Salar de Atacama besitzt einige Lagunen die im Winter und Frühjahr von großen Flamingo Schwärmen aller Art besucht werden. Bei schönem Wetter reflektiert die weiße Salzkrustenoberfläche und im Licht des Sonnenuntergangs wandelt sich das Weiß dann, in ein prächtiges Farbenspiel.

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Valle de la Luna

Die kuriosen Stein- & Salzformationen des Mondtals geben dir das Gefühl als wärst du auf einem anderen Planeten!

In der Atacamawüste Chiles liegt eines der wundersamsten Täler der Welt: das Valle de la Luna. Was im Spanischen so viel wie Tal des Mondes bedeutet, erinnert mit seinen außerordentlichen Formationen in einer kargen Wüstenlandschaft an die Oberfläche eines fremden Planeten oder Mondes.

Unweit der Gemeinde San Pedro de Atacama erstreckt sich dieses Naturwunder im nordchilenischen Antofagasta. Das Valle de la Luna gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Naturregion Reserva Nacional los Flamencos, die sich auf etwa 709 km² im nördlichen Chile entdecken lässt. Die sonderbaren mondartigen Konstellationen des Valle de la Luna sind der besonderen Kombination aus Wüste und Salzformationen bzw. -krusten zu verdanken. Die Abwesenheit fast allen Lebens ist nicht nur dem Salz, sondern auch den Extremtemperaturen, die insbesondere zwischen Tag und Nacht erhebliche Unterschiede vorweisen, zuzuschreiben. Wer schon immer wissen wollte, wie der Mond wohl aussehen würde, der findet den Mond auf Erden im Valle de la Luna.

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El Tatio

Beim El Tatio triffst du auf das drittgrößte Geysirfeld der Welt!

Von San Pedro de Atacama führt dich der unvergessliche Ausflug zum drittgrößten Geysirfeld der Welt. Um dich an die extreme Höhenluft zu gewöhnen, legen Guides am Fluss Putana eine Pause ein. An dessen Ufern befindet sich in 3.900 m Höhe ein Sumpfgebiet, in dem Lamas und Nandus, hasenähnliche Vizcachas und Vicuñas leben. Schließlich erreichst du in einer Höhe von 4.300 m das von Indianern „Tata Tatio“ (rauchender Vater) genannte Naturwunder. Es besteht aus 40 Geysiren, 60 heißen Quellen und über 70 Fumarolen, die in eisigen Wüstennächten vor Sonnenaufgang ein faszinierendes Naturschauspiel bieten. Auf deiner Rückfahrt verwöhnen dich die Einwohner des Indiodorfes Machuca mit gegrillten Lammspießen und anderen Köstlichkeiten.

In San Pedro de Atacama warten in direkter Nähe des Touristenortes viele weitere atemberaubende Abenteuer. Richtig Spaß macht ein Bummel durch die Kunsthandwerkerläden im Ort. Hier hast du die Souvenir-Auswahl von farbenfroh gewebten Schals, Röcken und Decken aus Alpaka- und Schafswolle über Arbeiten aus Kakteenholz bis zu feinen Silber- und Goldschmiedearbeiten.

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Chiloé-Archipel

Chiloé ist die zweitgrößte Insel Südamerikas. Das Archipel besteht aus 42 Inseln.

Vor der Küste Chiles liegt Chiloé, die zweitgrößte Insel des südamerikanischen Landes. Die Insel bildet nach Osten hin ein Archipel mit kleinen Inselformationen vor der Küste. Das Chiloé-Archipel besteht aus 42 Inseln und beheimatet etwa 155.000 Einwohner. Zwischen dem chilenischen Festland und der Isla Grande de Chiloé – wie die Insel auch genannt wird – formiert sich der Golf von Ancud.

Die Gründung der Inselhauptstadt Castro geht auf den spanischen Seemann Martín Ruiz de Gamboa um 1567 zurück. Auf Chiloé hat sich seitdem eine ganz eigene Kultur entwickelt. So sind die Inseln für ihre teils farbenfrohen Holzkirchen bekannt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Hauptstadt Castro verfügt über eine jener Kirchen, bekannt ist die Stadt zudem für ihre Pfahlbauten Palafitos sowie ihren Kunsthandwerker-Markt. Beschaulicher präsentiert sich die Küstengemeinde Ancud, die über die alte spanische Festung Fuerte San Antonio sowie über die Uferpromenade Avenida Salvador Allende verfügt.

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Bahia Inglesa

Bahia Inglesa ist der perfekte Ort um die Seele baumeln zu lassen.

Auf der Suche nach ruhigen Stränden, weißem Sand und türkisenem Wasser ist das Örtchen Bahia Inglese genau der passende Fleck Erde mit Postkarten Feeling. Zwischen Antofagaste und La Serena liegt die kleine Küstenstadt Baha Inglesa. In dem charmanten Badeort lässt es sich weit weg von Lärm und Stress entspannen. Die Magie der Küste und die Grenzenlosigkeit der Wüste vereinen sich hier und bieten ein einzigartiges Naturschauspiel. Wassersport Fans kommen bei Surfen oder Kajakfahren auf ihre Kosten. Auch Reitausflüge & Mountainbike-Touren oder Wanderungen bieten sich hier an. Für diejenigen, die einfach nichts tun wollen ist dieser Ort ideal zum Sonnenbaden, Cocktails schlemmen und um das fantastische Seafood zu genießen.

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Rapa Nui Nationalpark - Osterinseln

Im Rapa Nui Nationalpark wirst du auf die berühmten Moai und auf viele Vulkane stoßen.

Die meisten Urlauber kommen wegen der riesigen Steinfiguren auf die Osterinsel. Die gezielte Suche nach diesen Moai genannten Giganten ist überflüssig, denn die befinden sich hier unübersehbar an fast jedem Ort. Meist ragt nur noch der Kopf mit den übergroßen Ohren und der voluminösen Nase aus dem Boden hervor. Der Körper schulterabwärts befindet sich unter der Erde. Eine solche Figur misst zwischen zehn und mehr als 20 Metern und wiegt mehrere Tonnen. Einige von ihnen sind mit Haarknoten, Speerspitzen und Basalt-Beilen verziert. Aber auch die Landschaft selbst entfaltet ihren individuellen Reiz. Die Vulkane Maunga Terevaka, Poike und Rano Kao überragen die Insel. Es gibt mehr als 70 Nebenkrater, natürliche Höhlensysteme und Kraterseen. Das hügelige Areal ist mit steinigen Grünflächen übersät. Lebendiges Zentrum ist der Ort Hanga Roa mit seinen etwa 5000 Einwohnern. Die ersten Polynesier siedelten hier 700 n. Chr. Ihren Namen verdankt die Insel dem Umstand, dass niederländische Seefahrer das Eiland im Jahr 1722 an einem Ostersonntag entdeckten.

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Torres del Paine

Die Landschaft dieses Nationalparks vereint Berg- und Seenlandschaften, sowie Tundra- und Waldregionen.

Südwärts des chilenischen Río Bío Bío liegt der westliche Teil Patagoniens, der nördlich von Regenwaldgebieten und im Süden von kalten Gletscherformationen und Insellandschaften geprägt ist. Nirgendwo sonst in Chile gibt es eine so geringe Bevölkerungsdichte. Ein touristisches Highlight inmitten des chilenischen Teils von Patagonien ist der Nationalpark Torres del Paine. Der Name ist den Tehuelche-Indianern zu verdanken und bedeutet so viel wie „himmelblaue Türme“. Markant erheben sich hier die Bergwipfel der südlichen Andenformationen über das natürliche Panorama. Die namensgebende und als Wahrzeichen des Parks fungierende Bergformation Torres del Paine reicht bis zu 2850 Meter in die Höhe. Zurückverfolgen lässt sich die Historie des Nationalparks bis in das Gründungsjahr 1959. Die Landschaft dieses Naturwunders vereint Berg- und Seenlandschaften, Tundra- sowie Waldregionen. Der Torres del Paine gilt als einer der berühmtesten und meistbesuchten der über 35 Nationalparks Chiles. Eine magnetische Anziehungskraft strahlt der Park auf leidenschaftliche Wanderer und Kletterer aus, er gehört zu den schönsten Naturregionen Südamerikas.

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Santiago de Chile

Die Metropole Chiles beheimatet Millionen Einwohner und ist eine der modernsten Städte Südamerikas.

Vor dem Panorama der gigantischen Anden erstreckt sich die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile. Die Stadt ist eine der modernsten Städte Lateinamerikas. Die Millionenmetropole liegt im Zentraltal Chiles, rund hundert Kilometer entfernt vom Pazifischen Ozean und ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit vielen schönen Plätzen und Sehenswürdigkeiten. An der Plaza de Armas tummeln sich Einheimische sowie Touristen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Santiago de Chile ist eine Hochburg für Kunst und Kultur in Lateinamerika mit zahlreichen renommierten Museen und Theaterhäusern.

Die Hauptstadt blickt auf eine bewegte Geschichte aus Kolonialhistorie, Boom- und Krisenzeiten zurück. Gegründet wurde Santiago durch den spanischen Konquistadoren Pedro de Valdivia um 1541. Allein zwischen 1907 bis heute stieg die Stadtbevölkerung von 332.000 auf über fünf Millionen an. Fernab des Hauptstadttrubels entfalten sich hier viele kleine Sehenswürdigkeiten, darunter das Viertel Barre Paris Londres, das alteuropäischen Charme zu versprühen weiß. Zu den beliebtesten Vierteln zählen daneben die Barrios Lastarria und Bellavista.