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Pura Vida & Co. - Alles was du über Costa Rica wissen musst

Spannende und lustige Fakten zu Costa Rica

Geschrieben von

Georg Mayerhöfer

21.11.2019

Costa Rica ist das pure Leben, welches sich in der multikulturellen Bevölkerung und in der Artenvielfalt widerspiegelt. Vulkane inmitten von tropischen Urwäldern, weiße Traumstrände und jede Menge Lebensfreude: Das und mehr macht das Land aus. Neben nüchternen Fakten zu Costa Rica stellen wir dir hier lustige sowie spannende Fakten zu der Destination vor, die immer eine Reise wert ist.
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Die harten Fakten zu Costa Rica

San José ist die Hauptstadt Costa Ricas, in der über 4 Millionen Menschen leben.

Um sich den bestmöglichen Überblick über ein exotisches Land wie Costa Rica zu verschaffen, dürfen ein paar harte Fakten zu Costa Rica nicht fehlen:

  • Landesgröße: 51.100 km²

  • Einwohnerzahl: 4.302.000

  • Sprache: Spanisch

  • Währung: Colón

  • Hauptstadt: San José

  • Religion: größtenteils Katholiken

  • Bildung: sechsjährige Grundschule ist Pflicht und gratis

Diese Daten und Zahlen zeigen dir auf, dass es ein kleines Land ist, welches kaum größer als die Schweiz ist. Es ist jedoch weniger stark besiedelt, denn es verfügt über knapp 50 % weniger Einwohner als die Schweiz. Einst war es wie andere lateinamerikanische Staaten der spanischen Kolonialmacht unterworfen. Das erkennst du an der Landessprache und auch der Währung. Hinter Colón verbirgt sich der berühmte Seefahrer Christoph Columbus.

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Das ist Pura Vida

"Pura Vida" wirst du in Costa Ricas oft hören, denn die Einheimischen benutzen den Ausdruck nicht nur zur Begrüßung.

Überall in Costa Rica hörst du die Phrase »pura vida«. Sie dient zur Begrüßung, sie dient zum Abschied und als Antwort auf die Frage, wie es einem geht. Wörtlich übersetzt bedeutet »pura vida«: das pure Leben. Sinnhaft übersetzt bedeutet die Phrase: nichts als Leben. Aus diesem Grund kannst du »pura vida« auch sagen, wenn du etwas großartig findest. Beachtenswert ist ferner, dass es mehr als eine Phrase ist. Es ist vielmehr eine Lebenseinstellung, die die Mentalität vieler Ticos – Bezeichnung der Einwohner des Landes – trifft. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche und erfreuen sich Kleinigkeiten, die ihnen das Leben schenkt. Sie genießen das pure Leben!

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Kultur: Feste und Kulinarik

In Costa Rica werden Feste groß und mit viel Freude gefeiert, so dass es auch für Urlauber etwas Besonderes ist.

Zur Kultur Costa Ricas gehören Feste und Feiern, zu denen Freunde und Familie zusammenkommen. Viele von ihnen haben einen christlichen Hintergrund, weswegen Ostern und Weihnachten ganz besondere Tage im Jahr sind. Ein für Europäer unbekanntes Fest ist die »Fiesta de la Virgen del Mar«. Es ist eine Feierlichkeit zu Ehren der Jungfrau des Meeres, die Mitte Juli in der Hafenstadt Puntarenas stattfindet. Highlight der gut besuchten Veranstaltung ist eine Wasserparade mit Booten, welche sich um die Halbinsel im Golf von Nicoya zieht. Feierlichkeiten wie diese kannst du wunderbar dazu nutzen, um die lokale Küche zu probieren.

Sie bedient sich dem, was die regionale Landwirtschaft und der Import seit Jahrhunderten hervorbringen. Dies sind vor allem schwarze Bohnen, Mais und Reis. Aus diesen Basiszutaten fertigen die Köche traditionsreiche Speisen wie »Casado« an. Hierbei handelt es sich um einen gebratenen Reis mit schwarzen Bohnen, zu dem Fleisch, Salat, Sauerrahm und Kochbananen auf den Teller kommen. Überaus beliebt ist auch der Rondon-Eintopf, zu dem Fleisch, Gemüse und Kokosmilch gehören. Hier ein paar Tipps, welche kulinarischen Leckerbissen du nicht verpassen solltest:

  • Pejibayes: Die Frucht der Pfirsichpalme wird in Salzwasser gekocht. Zu ihr werden Mayonnaise und ein Kaffee serviert.

  • Tamal de Masa: Tamales sind Teigtaschen aus Mais, die durch ein Einwickeln in Bananenblättern ein exquisites Aroma erreichen. In Costa Rica sind sie süß und die perfekte Beigabe zum Kaffee.

  • Kaffee: Aus Costa Rica stammt aromatischer Kaffee. Die Bauern ernten Arabica Bohnen, um einen qualitativ hochwertigen Kaffee zu erzeugen.

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Wichtige Informationen zur Sicherheit

Auch, wenn Costa Rica ein recht sicheres Reiseland ist, solltet ihr zu eurer eigenen Sicherheit manche Orte - wie etwa verlassene Nebenstraßen - meiden.

Costa Rica ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland, jedoch ist wie überall stets ein gewisses Maß an Umsicht erforderlich. Das Gepäck darf nicht unbeobachtet sein und dubiose Gegenden in der Hauptstadt sind nach Einbruch der Dunkelheit »No-Go-Areas«. Es ist ratsam, Wertsachen dicht am Körper zu tragen, ohne dass sie sichtbar für Dritte sind.

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Eine beeindruckende Artenvielfalt

In Costa Rica erwarten dich zahlreiche tropische Vogelarten , von denen sechs nur in Costa Rica leben.

Costa Rica besitzt ein tropisches Klima, welches je nach Höhenlage und der Nähe zum Meer ein wenig schwankt. Es bringt Temperaturen heraus, die prädestiniert für eine artenreiche Flora und Fauna sind. Die Einwohner Costa Ricas wissen um diesen Reichtum, weswegen ein Viertel der kompletten Landesfläche unter Naturschutz steht. Dadurch lässt sich eine Artenvielfalt unterstützen, die fast einmalig ist. Mehr als eine halbe Million verschiedenen Tierarten leben in den Wäldern, an den Stränden und in den Küstengewässern des Landes. Über 860 verschiedene Vogelarten ziehen ihre Kreise über die immergrünen Baumkronen. Sechs der Arten sind endemisch und leben daher nur in Costa Rica.

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Strand, Urwald, Vulkan: eine vielseitige Landschaft

Der Nationalpark Poas ist nach längerer Sperre seit Ende August 2018 wieder für Besucher geöffnet.

Costa Rica schmiegt sich an den Pazifik und die Karibik. An den Küsten findest du Urlaubsorte wie Samara, die mit ihren Traumstränden Menschen aus der ganzen Welt anziehen. Das Hinterland ist durch tiefe Wälder geprägt. Aus ihnen ragen die Höhenzüge der Talamanca-Gebirgskette heraus, die eine Höhe von bis zu 3.820 m erreichen. Es ist die höchste Erhebung des Landes, obgleich es auch zahlreiche Vulkane gibt, die über 3.000 m hoch sind. Ihre Krater und Lavafelder sind beliebte Ziele für Wanderungen.

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Lustige Fakten zum Reiseziel

Solltest du den richtigen Weg nicht finden, hab keine Scheu die Einheimischen um Hilfe zu bitten. Denn die Costa Ricaner sind für ihre Gastfreundschaft bekannt.

Es mag erstaunen, aber die meisten Straßen in Costa Rica haben keinen Namen. Es gibt stattdessen Nummern. Doch diese Nummern kennt oft keiner. Wie läuft nun die Orientierung? Die Menschen orientieren sich an Fixpunkten wie Kirchen, Schulen und Supermärkten. Wer nach dem Weg fragt, erhält eine Antwort wie: »Das Haus befindet sich 50 m nördlich von der Kirche. Genau neben dem Elektrogeschäft.«

Dank der Gastfreundlichkeit und Geduld der Einheimischen finden jedoch auch Urlauber den richtigen Weg. Gewöhnungsbedürftig ist ebenfalls die Beschilderung im Straßenverkehr. Häufig existieren keine Ortsschilder. Bei Überlandfahrten mit dem Mietwagen kann es daher ratsam sein, an der Tankstelle oder am Imbiss nach dem Ortsnamen zu fragen. Gleiches zählt für Distanzanzeigen an den Straßen, auf die kein Verlass ist.