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Dschungelfieber - die 10 faszinierendsten Nationalparks

Wo du das pure Dschungelfieber Costa Ricas erlebst

Geschrieben von

Alice Baumann

05.12.2019

Die 27 Nationalparks Costa Ricas offenbaren dir, warum das Land einem farbenfrohen Paradies gleicht. Du hast die Möglichkeit, seltene Tierarten im Dickicht zu entdecken, an schwarzen Naturstränden zu baden oder außergewöhnliche Pflanzen zu bestaunen. Entdecke hier die zehn faszinierendsten Nationalparks des Landes.
1

Manuel Antonio Nationalpark

Der Playa Manuel Antonio lädt nach der Wanderung zu einer Abkühlung im Meer ein.

Einer der schönsten Nationalparks weltweit ist laut Forbes Magazin der Manuel Antonio Nationalpark in Costa Rica. Er fasziniert durch eine einzigartige Szenerie: Dichte, grüne Regenwälder schmiegen sich an majestätische Berge, die wiederum zu schneeweißen Sandstränden abfallen. Das Besondere an diesem Park ist, dass er sich nicht nur für leichtere Wanderungen durch den Urwald anbietet, sondern auch zum Schwimmen im Meer einlädt. Vor den Küsten liegen unberührte Korallenriffe, die ein Hotspot für Taucher und Schnorchler sind. Im Dickicht des Regenwaldes verstecken sich Affen und Faultiere, während sich an den Sonnenplätzen Leguane tummeln. Übrigens: Rund 70 km südlich, erreichst du mit dem Marino Ballena Nationalpark ein weiteres faszinierendes Schutzgebiet.

Lage: Pazifikküste

Beste Reisezeit: rund ums Jahr

Öffnungszeiten: 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

2

Tortuguero Nationalpark

Auf einer Bootstour können die namensgebenden Schildkröten des Tortuguero Nationalparks entdeckt werden.

In dem circa 190 km² großen Nationalpark in Costa Rica ist die Schildkröte die Hauptattraktion. Nach ihr ist der Park auch benannt worden. Du kannst hervorragend Touren mit Booten unternehmen, um Kaimane und Krokodile zu bewundern.

Lage: Ostküste

Beste Reisezeit: Dezember und April

Öffnungszeiten: 5.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

3

Palo Verde Nationalpark

Im Palo Verde bietet sich die Möglichkeit auf seltene Vögel zu treffen.

Auf der Halbinsel Nicoya weitet sich der Nationalpark auf eine Größe von 168 km² aus.

Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Wasser und den Marschgebieten kannst du dort vor allem Tiere entdecken, die Wasser und Land zu ihrem Zuhause erkoren haben. Dazu gehören seltene Wasservögel ebenso wie Krokodile. Ornithologen aus der ganzen Welt reisen an, um dieses einzigartige Brutgebiet zu erkunden. Von September bis in den März hinein überwintern in dem Park zahllose Zugvögel, die sich schließlich auf ihren Weg nach Nordamerika machen.

Lage: Pazifikküste

Beste Reisezeit: November bis April

Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

4

Carara Nationalpark

Die vom Aussterben bedrohte Papageienart „Ara" ist im Carara Nationalpark zu Hause.

Der sonderbare Name dieses Parks entstammt der Indianersprache Huetar und bedeutet: »Fluss der Kaimane«. Besser könnte dieses Stück Land auch nicht heißen, denn es ist ein Übergangsgebiet vom Zentralen Pazifik zum Trocken- sowie Feuchtwald. Dementsprechend diversifiziert sind Tiere und Pflanzen. Der Höhepunkt des Nationalparks ist der hellrote Ara, der vom Aussterben bedroht ist. Es ist die zweitgrößte Papageienart des Landes.

Lage: Pazifikküste

Beste Reisezeit: Dezember bis April

Öffnungszeiten: 7.00 bis 16.00 Uhr (Dezember bis April), 8.00 bis 16.00 Uhr (Mai bis November)

Eintritt: 10 US-Dollar

5

Monteverde Nationalpark

Die Besonderheit des Monteverde Nationalparks stellt der Gang über die Hängebrücken dar.

150 km von der Hauptstadt San José entfernt liegt der Monteverde Nationalpark, der eine Größe von 5.000 ha besitzt. Er schmiegt sich an die Hänge eines Gebirgszuges im Zentrum des Landes und wird von einem Wolkenwald dominiert. Das feucht-warme Klima ermöglicht, dass über 500 Orchideenarten dort gedeihen. 10 % aller Pflanzen sind endemisch. Neben fast 170 Reptilien- und Amphibienarten leben auch Affen, Nabelschweine, Wildkatzen und zahlreiche Säugetiere in dem Park.

Lage: Hinterland

Beste Reisezeit: Dezember bis April

Öffnungszeiten: 7.00 bis 16.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

6

Santa Rosa Nationalpark

Neben dem tropischen Regenwald bietet der Santa Rosa Nationalpark tolle Strände zur Entspannung.

Auf diesem Areal findest du einen tropischen Trockenwald vor, den es in Zentralamerika anderswo kaum noch gibt. An seinen zwei Stränden Naranjo und Nancite nisten Meeresschildkröten. Unter ihnen findet sich die Oliv-Bastardschildkröte. Durch die Wälder des Parks streifen Tapire, Kojoten, Jaguare, Pumas und Ozelots. Gelegentlich kannst du einen Blick auf die berühmte Vampir-Fledermaus werfen.

Lage: Ostküste

Beste Reisezeit: Dezember bis April

Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

7

Corcovado Nationalpark

Der Corcovado Nationalpark beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt aus Pflanzen und Tieren.

Auf der Karte findest du diesen Nationalpark im Südwesten des Landes. Seine Flora und Fauna entführen dich in ein ganz eigenes Reich aus tosenden Wasserfällen, schwarzen Naturstränden und zahlreichen Wildtieren. Sogar Jaguare verbergen sich in den dichten Wäldern, die sich nur selten zeigen. Dank der vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt gerät die etwas beschwerliche Anreise rasch in Vergessenheit.

Übrigens: Bootsanbieter ermöglichen dir, von der Drake Bay eine Tour auf dem Wasser zum Corcovado Nationalpark zu unternehmen.

Lage: Pazifikküste

Beste Reisezeit: Januar bis April

Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

8

Cahuita Nationalpark

Du möchtest einem Faultier in näherer Umgebung begegnen? Dann bist du im Cahuita Nationalpark genau richtig.

In den Wäldern dieses Nationalparks entdeckst du mit ein wenig Glück Tukane, Faultiere, Brüllaffen, Leguane und zahlreiche Tiere mehr. Darüber hinaus begeistert er durch seine direkte Lage am Meer. Du kannst an einem 15 km langen Traumstrand einen Spaziergang machen und dich ins Wasser stürzen. Vielleicht siehst du sogar Delfine.

Lage: Ostküste

Beste Reisezeit: Mitte Februar und April sowie September und Oktober

Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

9

Vulkan Arenal Nationalpark

Entlang des Wanderweges erwartet dich ein bilderbuchähnlicher Blick auf das Highlight des Parks

Wer auf der Suche nach einem Nationalpark mit Vulkan ist, der sollte in dieses Schutzgebiet reisen. Der Vulkan weist eine klassische Pyramidenform auf, die umgeben wird von einem dichten Dschungel. Doch dieses Gebiet hat dir noch mehr zu bieten: Zahlreiche Wanderwege schlängeln sich durch den Park und führen dich unter anderem zu heißen Quellen, Lavafeldern und in tiefe Urwälder. Schlangen, Affen und Vögel mit kunterbuntem Gefieder prägen die Szenerie.

Lage: Hinterland

Beste Reisezeit: Dezember-April

Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dollar

10

Piedras Blancas Nationalpark

Im Piedras Nationalpark lässt sich mit etwas Glück die Weißkopfkapuzineraffen entdecken.

In diesem 14.020 ha großen Schutzgebiet sind bis zu fünfstündige Wanderungen möglich, um eine herrliche, tropische Natur mit all ihrer Schönheit zu erkunden. Abgesehen von den mystischen Mangrovensümpfen entdeckst du Flüsse, in denen Alligatoren und seltene Schlangenarten beheimatet sind. Aras und Kolibris schweben durch die Luft, während Jaguare sich im Dickicht versteckt halten. Hin und wieder siehst du einen Weißkopfkapuzineraffen in den Bäumen.

Lage: Pazifikküste

Beste Reisezeit: November bis April

Öffnungszeiten: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintritt: 10 US-Dolla

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