EC.Galapagos-Schildkröte
Ecuador | Top Listen

Die Top Sehenswürdigkeiten in Ecuador

Die 8 besten Sehenswürdigkeiten Ecuadors

Geschrieben von

Alice Baumann

20.04.2020

Die einzigartige Vielfalt des Landes bietet dir neben den Tiefen des Dschungels, eine einmalige Kultur, aktive Vulkane, idyllische Altstädte und traumhafte Strände. Ecuador bietet unendliche Möglichkeiten und viele Highlights. Wir zeigen dir welche Sehenswürdigkeiten du bei deiner Reise nach Ecuador auf keinen Fall verpassen darfst!
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Galapagos Inseln

Die rund 130 Inseln, von denen die meisten unbewohnt sind, zählen zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Die Galapagos-Inseln befinden sich im Pazifischen Ozean in rund 1.000 km Entfernung zur Küste von Ecuador. Dank der einzigartigen Flora und Fauna zählen die rund 130 Inseln, von denen die meisten unbewohnt sind, zum UNESCO-Weltnaturerbe und stellen den gleichnamigen Nationalpark dar. Die erstmalige Erwähnung der unikalen Region findet sich 1535 bei den spanischen Seefahrern.

Heute stellen die Inseln vulkanischen Ursprungs, die nach der dort einheimischen Riesenschildkrötenart benannt sind, ein faszinierendes Reiseziel dar, das auf seinen fünf bewohnten Inseln zahlreiche gemütliche Unterkünfte bereithält und mit der Vielfalt der möglichen Aktivitäten begeistert. Auf der Isla Santa Cruz findest du den längsten Sandstrand der Inselgruppe: In der Tortuga Bay erwarten dich hautnahe Begegnungen mit endemischen Meerechsen und bunten Vögeln, die sich auf den pechschwarzen Lavasteinen sonnen. Taucher kommen auf der Isla Isabela auf ihre Kosten, die nicht nur für die eindrucksvolle Unterwasserwelt, sondern auch den aktiven Vulkan Sierra Negra bekannt ist. Dieser besitzt einen 10 km messenden Krater und ist auf jeden Fall eine Wanderung wert.

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Cotopaxi Vulkan

Der 5.897m hohe Cotopaxi zählt zu den höchsten aktiven Vulkanen der Welt und besticht mit einer wunderschönen Landschaft.

Namensgeber des Nationalparks ist der Vulkan Cotopaxi, der mit nahezu perfekter Kegelform und vergletschertem Krater das Idealbild eines Stratovulkans darstellt. Doch nicht nur der Vulkan ist hier beeindruckend, sondern auch die wunderschöne Natur und die Tierwelt. Der 5.897 m hohe Cotopaxi zählt zu den höchsten aktiven Vulkanen der Welt. Der Vulkan entspricht dem Idealbild eines Stratovulkans, da er eine symmetrische Form und dem vergletscherten Krater die perfekte Silhouette aufweist. Übersetzt bedeutet Cotopaxi „Hals des Mondes“, denn aus einer bestimmten Perspektive betrachtet sieht es so aus, als würde der Mond über dem Gipfel stehen. Der Vulkan ist ganze zwei Meter höher als der Kilimandscharo und ist einer der am häufigsten bestiegenen Berge in der Region. Bis zu 4.658 m kann man mit de Wagen fahren, danach gilt es den Gipfel zu besteigen, was für geübte Bergwanderer in ca. 8 Stunden möglich ist.

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Yasuni Nationalpark

Der Yasuni Nationalpark ist der größte Nationalpark Ecuadors.

Mit einer Fläche von 9.820 km² ist der Yasuni Nationalpark der größte Nationalpark auf dem Festland von Ecuador. Er umfasst neben Feuchtgebiete, Moor- & Sumpfgebieten, Seen & Flüssen auch tropischen Regenwald. Der Yasuni Nationalpark ist einer der artenreichsten Gebiete der ganzen Welt und besitzt eine unglaubliche Flora und Fauna. Die unberührte Wildnis weist die höchste Zahl an Baum- und Buscharten pro Hektar Land auf und hat ca. 2.500 registrierte Pflanzenarten. Darunter findest du beispielsweise die hohen Ceiba-Bäume, Mahagoni-Bäume, Orchideen, Lianen und eine Vielzahl mehr.

Auf nur einem Hektar kann man im Yasuni Nationalpark auf etwa 100.000 Arten verschiedener Tiere stoßen. Neben Jaguaren, Faultieren und Wollaffen kommen auch Reptilien- und Vogelfans im Yasuni Nationalpark voll auf ihre Kosten. 593 Vogelarten und 121 Reptilienarten wurden bisher im Park registriert, darunter Schildkröten, Schlangen und viele mehr.

Der Nationalpark beheimatet aber auch menschliche Bewohner. Man nennt sie auch„die Unsichtbaren“, da sie weitgehend isoliert von der restlichen Zivilisation leben. Ein Besuch der indigenen Gruppen der Tagaeri, Taromenani und Onamenane ist zum Schutz der Kulturen leider nicht möglich und sogar verboten.

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Quilotoa Loop

Der Kratersee des Quilotoa gilt als eine der schönsten Lagunen ganz Südamerikas.

Der Kratersee des Quilotoa entstand nach dem letzten Ausbruch des Vulkans, bei der die Lava vermutlich im Jahr 1280 bis zum Pazifik ausgeschleudert wurde. Heute ist der Berg friedlich. Du kannst die Caldera mit einem Durchmesser von etwa drei Kilometern an ihrem Rand gefahrlos umrunden. Dabei genießt du den Blick auf den See und die einzigartige Aussicht auf die umliegenden schneebedeckten Andengipfel bis hin zum Cotopaxi. Nach einer Wanderung an das Ufer des Sees ergibt sich die Möglichkeit, die Caldera bei einer Kajaktour zu erkunden. Ausgangspunkt für Wanderungen im Vulkangebiet des Quilotoa sind kleine und sehr ursprüngliche Andendörfer. Besonders auf den wöchentlichen Märkten in Orten wie Zumbahua und Saquisili tauchst du tief in die eindrucksvolle Kultur der indioamerikanischen Bergbevölkerung ein. Auf den wenig touristisch geprägten Märkten steht der Handel lokal produzierter Produkte des täglichen Bedarfs im Fokus. Dazu zählen Alpakas, Lamas und Reitpferde, aber auch wunderschöne handgefertigte Textilien und handgeknüpfte Teppiche.

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Charmante Altstädte

Die Stadt Quito, gilt als eine der höchst gelegenen Hauptstädte der Welt, die 1978 als erste Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde.

Die Altstädte von Quito und Cuenca bieten detailreiche Kolonialbauten, jede Menge historische Kirchen und gemütliche Cafés um talentierten Straßenmusikern zu lauschen. Die kleinen, gepflasterten Gassen verleihen den Städtchen den besonderen Charme. Probiere dich durch authentisches Street Food, besuche die zahlreichen Museen und lerne die Kultur und Geschichte Ecuadors kennen.

Cuenca Cuenca ist die drittgrößte Stadt Ecuadors und liegt auf einer Höhe von rund 2.500m. Archäologen fanden Beweise dafür, dass die Gegend bereits vor 8000 Jahren von Menschen besiedelt war. Die attraktive Altstadt mit den gut erhaltenen, pastellfarbenen Häusern steht aufgrund ihrer Einzigartigkeit auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Die prächtige koloniale Altstadt zählt zu den schönsten und wichtigsten Ecuadors. Cuenca ist auch Heimat zahlreicher Kunsthandwerker: Volkstümliche Töpfer- und Schmiedekunst wird nach traditionellen Techniken hergestellt und auch der berühmte Panamahut wird hier gefertigt.

Cuenca ist die drittgrößte Stadt ganz Ecuadors und existierte bereits vor über 8000 Jahren!

Quito Die Stadt im Herzen der Anden besitzt 2,7 Millionen Einwohner und wartet mit aufregenden Kontrasten auf: Bunte Hausfassaden findest du neben kolonialen Schönheiten, barocken Sakralbauten und hölzernen Hütten. Die weitläufig auf vier Täler verstreute Stadt wartet mit einer dem UNESCO-Kulturerbe angehörenden Altstadt auf, in der glamouröse Restaurants auf skurrile Kräuterkuren treffen.

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Ingapirca

Ingapirca ist die bedeutendste präkolumbianische Inka-Fundstätte in Ecuador.

Ingapirca ist die bedeutendste präkolumbianische Inka-Fundstätte in Ecuador und liegt in den südlichen Anden auf über 3.000 m Höhe. Der geheimnisvolle Ort birgt viele Rätsel, da der Zweck der Anlage immer noch nicht geklärt wurde. Ingapirca bedeutet Inkamauer, angeblichen haben die Inkas nicht länger als 50 Jahre in Ecuador verweilt. In der spirituell bedeutenden Kultstätte kannst du beeindruckende Ruinen von Sonnentempel, Grabstätten und rituelle Bäder besichtigen und mehr über die uralte Kultur der Inka lernen. Man sollte für die Besichtigung der Ingapirca einen ganzen Tag einplanen. Bei der Erkundung der Inka-Stätte ist keine Begrenzung gesetzt, die komplette Anlage darf erforscht und betreten werden.

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Otavalo-Markt

Der Otavalo Markt ist der älteste Indiomarkt Südamerikas und bietet authentische Einblicke!

Eine Reise in das ecuadorianische Otavalo führt dich zum bekanntesten und ältesten Indiomarkt auf dem südamerikanischen Kontinent. Die kleine Stadt auf einer Höhe von 2.500 m liefert authentische Eindrücke des Alltags in den Anden. Vor allem der Samstag ist für das lebendige Markttreiben bekannt; dann lohnt sich ein Besuch. Otavalo hat sich zu einem farbenfrohen Magneten für Touristen aus aller Welt entwickelt. Besonders bekannt ist der Ort für seinen bunten Indiomarkt, wo traditionelles Kunsthandwerk und Textilien verkauft werden und Sie den Alltag der Einheimischen erleben können. Auch die Dörfer und Kleinstädte um Otavalo herum sind für ihre Textil- und Lederverarbeitung bekannt. Wenn du nicht den berühmten Markt am Sonnabend aufsuchst, lohnt sich oft ein Warenkauf in den Nachbargemeinden. Dabei solltest du nie den ersten Preis akzeptieren. Handeln ist in Ecuador Pflicht.

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Mitad del Mundo

Das Denkmal "Mitad del Mundo" markiert den Mittelpunkt der Erde.

Die Idee, in der Mitte der Erde ein Denkmal zu errichten, entstand bereits im Jahr 1936. Am Jahrestag anlässlich der Ankunft der ersten Mission errichtete man ein zehn Meter hohes Bauwerk. Erst in den Jahren 1979 bis 1982 erfolgte der 30 m hohe Neubau als pyramidenförmiger Monolith aus Stahlbeton. Diesen krönt eine Metallkugel, die die Erde darstellt. Die Verkleidung besteht aus Andesit, einem heimischen Vulkangestein. Das Monument beherbergt ein kleines Museum. Über die Treppe oder mit dem Aufzug kommst du zur Aussichtsplattform. Dass das Mitad del Mundo-Monument genau an diesem Ort steht, verdankt es dem französischen Vermesserteam von Charles Marie de La Condamine. Diese vermaßen den Platz im Jahr 1736 und stellten dabei fest, dass sich der Breitengrad 00° 00´ 00" genau an jener Stelle befinden müsse. Die GPS-Geräte heutiger Zeit sagen jedoch etwas anderes. Den modernen Messungen zufolge liegt der exakte Äquatorpunkt etwa 250 m vom Monument entfernt. Diese Stelle ist durch ein kleines Schild gekennzeichnet.