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Die beste Reisezeit für Mauritius

Im angenehmen Klima unter der tropischen Sonne relaxen

Geschrieben von

Florian Gabler

22.11.2019

Auf Mauritius die beste Reisezeit zu finden, hängt von der Urlaubsregion und von deinen bevorzugten Aktivitäten ab. Der vom Indischen Ozean umgebene Inselstaat liegt auf der Südhalbkugel und bietet Jahreszeiten, die unseren entgegengesetzt sind. Im europäischen Winter ist auf Mauritius Sommer und umgekehrt. Allgemein erwartet dich ein tropisch ozeanisches Klima mit nur geringen Temperaturschwankungen. Bestimmte Zeiten bergen aber auch Zyklon-Risiken.
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Allgemeines zum Wetter auf Mauritius

Mauritius wurde erstmals von arabischen und malaiischen Seeleuten entdeckt.

Zum einen ist das Klima auf Mauritius tropisch und somit angenehm warm. Die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind eher gering. Während der Sommerzeit von November bis April herrschen Temperaturen von etwa 25 bis 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit mit einer teilweise erdrückenden Schwüle. Zwar weht auf der Insel der Südpassat ganzjährig eher mild, doch steigt im Sommer die Wahrscheinlichkeit für tropische Wirbelstürme und Regenschauer stark an. Die Zyklone genannten Wirbelstürme treten vor allem von Januar bis Februar in Erscheinung. Mauritius beste Reisezeit liegt deshalb außerhalb dieser turbulenten Monate.

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Der Winter auf Mauritius

Eine weniger bekannte Tatsache ist, dass das Land Mauritius aus mehreren Inseln und nicht nur einer besteht.

Der sonnige Winter dauert auf Mauritius von Mai bis Oktober und bietet Temperaturen von 17 bis 29 Grad. Es regnet deutlich weniger und du schwimmst in einem zwischen 24 und 26 Grad warmen Meer. Die Monate Mai bis Oktober sind deshalb für die meisten Menschen ideal. Verhältnismäßig wenig Regen gibt es auch von September bis November.

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Mauritius beste Reisezeit: abhängig von der Region

Mauritius war einst der einzige bekannte Lebensraum des seit langem ausgestorbenen Vogels Dodo.

Allgemein sind die Temperaturen auf Mauritius in der Ebene fast überall nahezu gleich. Doch nicht jeder Teil von Mauritius liegt an der Küste. Einige Ausnahmen bilden die geologischen Besonderheiten wie höhere Lagen im Gebirge. Der Piton de la Petite Rivière Noire sowie der Le Pouce und der Pieter Both zählen zu den höchsten Bergen auf Mauritius. In den Bergen ist es mit durchschnittlich etwa 19 Grad in der Regel rund 5 Grad kühler als unten am Strand. Die höheren Regionen in der Mitte der Insel sind zudem häufiger in Nebel gehüllt. Die Luftfeuchtigkeit ist im Gebirge deutlich höher und es regnet außerdem öfter.

Die Luftfeuchtigkeit beträgt hier oben zwischen 90 und 100 %, an der Küste sind es hingegen nur etwa 70 %. Die Berge bestimmen zudem das Wetter an den Stränden. So ist zum Beispiel die Westküste durch die hohen Bergzüge vor Niederschlägen und Wind weitgehend geschützt, während an der Ostküste der Passat für spürbar mehr Regen sorgt. Im Schnitt ist es an der Westküste wärmer als im Osten. Je mehr du in den Süden gehst, desto höher ist die Regenwahrscheinlichkeit und es weht mehr Wind. Der Südosten ist dank des Südostpassats etwas kühler und feuchter als der Westen und der Norden. Der Norden von Mauritius verwöhnt dich mit einem heißen, regenarmen Wetter und dich erwartet eine flache Landschaft.

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Reisen von Dezember bis April?

Auf Mauritius gibt es keine offizielle Amtssprache. Englisch wird zwar als Hauptsprache der Regierung verwendet, jedoch spricht die Mehrheit Kreol.

Wenn du in den europäischen Wintermonaten nach Mauritius reisen möchtest, darfst du die Zyklone nicht fürchten. Ein Zyklon ist ein tropischer Wirbelsturm, der bei einem hohen Stand der Sonne im Zusammenspiel mit der Wassertemperatur entsteht. Erwärmt sich der Indische Ozean auf über 26 Grad Celsius, dann hat das zur Folge, dass die oberen Wasserschichten sehr rasch verdunsten, so dass Wolkentürme von teilweise gigantischem Ausmaß entstehen. Durch die natürliche Erdbewegung setzen sich diese Wolkentürme mit hoher Geschwindigkeit in Gang. Auf den Inseln sorgt das für Überflutungen, Sturzbäche und auch für Stromausfälle. Zum Glück kommen nicht alle Wirbelstürme direkt auf die Inseln, sondern sie streifen diese nur. Der Himmel ist dann bewölkt und hohe Wellen peitschen das Meer. Von Juli bis August schwächt sich das Unwetterrisiko stark ab.

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Auf Mauritius baden zu jeder Jahreszeit?

Mauritius ist ein multikulturelles Land. Hier leben sowohl Hindus, Christen als auch Muslime.

Angenehme Badetemperaturen gibt es auf Mauritius das ganze Jahr über. Der konstante Passat bietet zudem Windsurfern und Seglern perfekte Voraussetzungen. Im Süden der Insel gibt es besonders viele gute Surf-Spots. Von Juni bis Oktober wehen die Winde optimal. Ganz klar erstreckt sich die beste Reisezeit auf Mauritius allgemein von Mai bis Oktober. Viele Kenner des Landes nutzen jedoch ganz bewusst die Monate September bis November beziehungsweise März bis Mai für ihren Urlaub. In der Vor- und Nachsaison profitierst du in der Regel von niedrigeren Preisen. Eine beliebte Reisezeit ist auch von August bis November, wenn besonders wenig Regen fällt und die Sonne satt vom Himmel scheint. Viele Urlauber bevorzugen bei einer Reise von Januar bis Februar die vor Wind besser geschützte Westküste.

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Fantastische Beobachtungsmöglichkeiten für Taucher

Der Berg Le Morne Brabant spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes, denn er diente einst als Zufluchtsort für entflohene Sklaven.

Taucher schätzen trotz des Zyklonrisikos vor allem die Monate Dezember bis April oder exakter November bis März als beste Reisezeit. Während des regionalen Hochsommers ist das Meer besonders warm, was wiederum zahlreiche Meereslebewesen anzieht wie Zackenbarsche, Clownfische, Langusten, Muränen und Papageienfische. Rund um die Insel gibt es außerdem zahlreiche Wracks aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Höhlen, Riffe und Klippen gestalten die Tauchgänge interessant und spannend. Es gibt bestimmte Reviere, in denen du Haien begegnest. Eine farbenfrohe Unterwasserwelt lernst du beim Korallentauchen kennen.

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Die beste Zeit zum Wandern und Erkunden auf Mauritius

Der farbenfrohe Kalaisson Tempel in Port Louis ist ein echtes Highlight und ermöglicht Einblicke in die Welt der Hindus.

Von September bis Januar erlebst du die Pflanzenwelt auf Mauritius in voller Blüte. Um dieses Naturschauspiel zu erleben, begeben sich viele Urlauber in den Black River Gorges Nationalpark im Südwesten der Insel. Du wanderst dann bei angenehmen Temperaturen durch die dichten Wälder. Ein weiteres Naturschauspiel, das du dir nicht entgehen lassen solltest, zeigt sich von Juli bis August vor der Küste der Insel Coin de Mire im Norden des Landes.

Dann ziehen im Meer große Schulen mit Buckelwalen an Mauritius vorbei. Ganzjährig möglich ist ein Ausflug nach Port Louis in die Inselhauptstadt. Du besichtigst dort die Pferderennbahn Champs de Mars und schlenderst durch das Einkaufsviertel Caudan Waterfront. Bei schlechtem Wetter machst du es dir in einem der Restaurants und Cafés gemütlich oder du siehst dir im Museum die weltberühmte Briefmarke Blaue Mauritius an.