Peru | Top Listen

Inka-Love: Die Top 10 Highlights in Peru

Vom Machu Picchu zum Humboldt-Pinguin

Geschrieben von

Andi Friedrich

29.08.2018

Atemberaubende Inka-Ruinen, weiche Alpakawolle, königliche Kondore und gigantische Felsschluchten: Wir zeigen dir unsere Top 10 Highlights und Aktivitäten in Peru!

In Peru, dem Land der Inka und verschneiten Andengipfeln können Sie den Amazonas-Dschungel durchstreifen, mit bloßen Fingern durch Alpakahaar streichen oder einem Humboldt-Pinguin beim Watscheln zuschauen. Wandern Sie auf den Stufen der Inka zum Machu Pichu und ergründen Sie das Mysterium der Nazca-Linien.

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Lima und die Liebe

Das Thema "Liebe" spielt in Peru eine zentrale Rolle

In Lima, der quirligen Hauptstadt Perus mit ihren zahlreichen Museen, spanischen Kolonialstilvillen und ultramodernen Küstenvororten pulsiert das Leben. Direkt am Meer liegt der Stadtteil Miraflores, dessen Highlight der Parque del Amor ist. Die riesige Skulptur eines sich küssenden Pärchens, die in seiner Mitte thront, spiegelt das Lieblingsthema lateinamerikanischer Musik- und Filmkunst ganz konkret wider: die Liebe.

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Auf den Stufen der Inka zum Machu Picchu

Auch Tiere leben in so großen Höhen

Ein Muss und ein Punkt zum Abhaken auf einer jeden Was-ich-einmal-im-Leben-gesehen-haben-muss-Liste ist der Machu Picchu. Für Frühaufsteher und Wanderfreunde ist die viertägige Wanderung über die jahrhundertealten Stufen des Inka-Trails, der in der Nähe von Cusco am Rio Urubamba startet, sehr zu empfehlen. Wem auf 4.200m Höhe die Puste ausgeht, bekommt von seinem Wanderführer ein paar Kokablätter zum Kauen angeboten – ein altehrwürdiger Inkabrauch gegen die Höhenkrankheit.

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Cusco und der Geschmack der Inka

Der Markt in Cusco in Peru bietet viele Einkaufsmöglichkeiten

Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches, ist nicht nur Ausgangspunkt für Touren zum Machu Picchu, sondern auch eine von Perus spannendsten Sehenswürdigkeiten. Über bunte Märkte zu laufen, vermittelt einen besseren Einblick in die peruanische Lebensweise als es soziologische Abhandlungen je schaffen könnten. Auf dem Mercado San Pedro gibt es von Schweinsköpfen über fein gewebte Alpakapullover alles zu kaufen, was Peru zu bieten hat. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis ist die Inca Kola. Aber Achtung, wer eine aus Bergkräutern angemischte Öko-Brause erwartet, könnte nicht falscher liegen. Inca Kola ist gelb wie Zitronenbonbons und schmeckt auch so.

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Der Titicacasee und seine indigene Bevölkerung

Um den Titicaca See haben sich kleine Dörfer angesiedelt

Der knapp 4.000m über dem Meeresspiegel liegende Titicacasee, dessen Name jedem Deutschen ein Lächeln entlockt, ist nicht nur wegen seiner gigantischen Ausmaße eines der Peru-Highlights. Um den tiefdunkelblauen See haben sich in kleinen Dörfern die indigenen Stämme der Quechua und Aymara angesiedelt. Es duftet nach Holzfeuer, und alte Frauen mit runzeligen Händen verkaufen dicke Käsestücke an hölzernen Marktständen. Der Stamm der Uros hat hier eine ganz besondere Art der Behausung: Das Urvolk lebt auf schwimmenden Schilfinseln, auf denen Besucher herzlich empfangen werden.

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Das Mekka für Trekker: Huaraz und die Anden

Die türkisfarbenen Seen laden zum Entspannen nach der Wanderung ein

Huaraz ist ein Ort zum Hängenbleiben und das im wahrsten Sinne des Wortes: An den Steilwänden der Hochgebirgsregion Cordillera Blanca hängen ehrgeizige Kletterer, und gut ausgestattete Wanderer nähern sich Schritt für Schritt dem Gipfel des 6.768m hohen Berges Huascarán. Diejenigen, die sich nicht gleich an den höchsten Berg Perus wagen möchten, finden in dem Huascarán-Nationalpark geeignete Wanderrouten und türkisfarbene Bergseen.

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Frei wie ein Kondor im Colca-Tal

Die Hänge des Canyons sind teilweise mehrere hundert Jahre alt

Über 70km schlängelt sich der zweittiefste Canyon der Welt durchs Colca-Tal. Zwischen den grünen Terrassen und der gigantischen Schlucht grasen weich-wollige Alpakas und mit ein bisschen Glück kreuzt ein Puma Ihren Wanderweg. So winzig der Mensch angesichts der rauen Steilwände erscheint, desto erhabener wirken die Könige der Anden, die Kondore, wenn Sie elegant und unbeeindruckt Felsen und Fluss überfliegen.

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Das Mysterium der Nazca-Linien

Die Naszca Linien zeigen über 1500 riesige Scharrbilder

In der Wüste zwischen Nazca und Palpa zeichneten die Völker der Paracas und der Nazca vor mehr als 2.000 Jahren gigantische Geoglyphen in Form von Dreiecken, Trapezen und Figuren in die ausgedörrte Erde. Diese Formationen und ihre mysteriöse Herkunft stellen jeden Kornkreis in den Schatten und Wissenschaftler vor eine Reihe unbeantworteter Fragen. Waren die Figuren Teil eines Fruchtbarkeitsrituals, Abbild eines astronomischen Kalenders oder gar Nachrichten aus dem All? Ob von Alien- oder Menschenhand gemacht: Die Nazca-Linien sind eine der top Sehenswürdigkeiten von Peru.

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Abstecher in die Wüste: Huacachina-Oase

In diesem Ort beträgt Wohnbevölkerung etwa 100 Einwohner

Lust auf einen Wüstenausflug? Mit einem grünen, von Palmen umgebenen Teich schmiegt sich die kleine Oase Huacachina in goldgelbe Sanddünen. Die Sandwüste im Miniformat hält, was eine Wüste verspricht: Dünen und Sand, der sich zum Sandboarden genauso gut eignet wie als Hintergrundkulisse für Wüstenfotos.

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King Louie lässt grüßen: Dschungeltour im Amazonas

Zu dieser Stadt kommt man nur mit dem Boot oder Flugzeug

Mitten im Amazonas liegt die Stadt Iquitos, die weder durch Straßen noch durch Bahnlinien mit dem restlichen Peru verbunden ist. Wer sich in die Tiefen des Amazonas-Dschungels wagen möchte, gelangt mit dem Flugzeug oder á la Humboldt mit einer tagelangen Bootstour zu dieser abgelegenen Stadt. Interessanter Funfact: Gustav Eiffel hat Ende des 19.Jh. das Casa de Hierro, das Eisenhaus, in Iquitos erbauen lassen, in dessen Restaurant Sie heute Krokodilschwanz und andere tropische Leckereien probieren können.

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Der Tanz der Humboldt-Pinguine

Die Inseln gehören zu einem Schutzgebiet in Peru

Vom Paracas-Nationalpark aus erreichen Sie in einer zweistündigen Bootstour durch die wogenden Fluten des Pazifiks die Islas Ballestas. Mit ein wenig Glück begegnen Sie bei der Überfahrt dem einen oder anderen Grauwal. Die drei Inseln der Gruppe werden auch das kleine Galapagos genannt, da sie einige besondere Tierarten beherbergen, die sonst nur auf den Galapagosinseln zu finden sind. Eines der besonderen Highlights von Peru sind die Humboldt-Pinguine und die behäbigen Seelöwen, die auf den Islas Ballestas leben.