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Westküste Sri Lanka: die 5 besten Highlights & Aktivitäten

Der Westen Sri Lankas: Unsere Highlights & Tipps

Geschrieben von

Rebecca Hesse

02.04.2019

Weiße Traumstrände, hochwertige Hotels und malerische Kolonialstädte: Sri Lankas Westen ist eine Klasse für sich! Ob in Wadduwa und Kalutara, in Bentota, Colombo oder Negombo: Wer seine Reise in die Region plant, der kombiniert nicht nur buddhistische und hinduistische Heiligtümer sowie herrschaftliche Kolonialstädte zu einem unvergesslichen Kultururlaub, die Westprovinz zieht ebenso Badeurlauber und Naturliebhaber in ihren Bann.

Aktuelle Hinweise

Nachdem sich Sri Lanka von den schweren Krisen, wie den Folgen des Tsunamis und des Bürgerkriegs wieder erholt hat, ist Sri Lanka an Ostern 2019 leider wieder schweren Anschlägen zum Opfer gefallen. Das Auswärtige Amt hat demzufolge seine Reisehinweise für das ganze Land verschärft. Weitere Informationen findest du auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

1

Colombo: die kunterbunte Hauptstadt Sri Lankas

Im Herzen von Colombo ist die dekorative Jami-Ul-Alfar-Moschee aus dem Jahr 1909 ein Aushängeschild mit ihrem rot-weißen Mauerwerk aus Zuckerstreifen.

Für die meisten Urlauber, die eine Rundreise durch Sri Lanka planen, ist die Hauptstadt Colombo erster und letzter Berührungspunkt vom und zum Flughafen. Doch es lohnt sich, in der quirligen Hauptstadt der Insel sogar einen mehrtägigen Stopp einzulegen und die facettenreiche Großstadt zu erkunden.

  • Hindu-Tempel: In der lebhaften Innenstadt ist der älteste Hindu Tempel Colombos, der Sri Kailasanathar Swamy Devasthanam, kaum zu übersehen. Die Fassade des Heiligtums, die über und über von bunten Figuren und Schnörkeleien verziert ist, erzählt endlose Geschichten.

  • Buddhistischer Tempel: Nicht minder sehenswert ist der buddhistische Gangaramaya-Tempel mit zahlreichen goldenen Buddha-Reliquien im Inneren. Eine regelrechte Schatzkammer und wohl der reichste Tempel Colombos.

  • Marktviertel Pettah: Mit buntem Treiben und sympathischem Trubel können die Straßen des Viertels aufwarten, die allesamt vollgepackt sind mit Garküchen, Verkaufsständen und unzähligen Läden, in denen man um einheimische Produkte feilschen kann.

2

Wadduwa und Kalutara: Perlen an der Westküste

In Kalutara triffst du auf teils menschenleere, wunderschöne Strandabschnitte.

Wer Ruhe sucht und sich einfach der Schönheit exotischer Palmenstrände hingeben will, der ist in den reizenden Küstenstädten Wadduwa und Kalutara genau richtig.

  • Sandstrand von Wadduwa: Der goldgelbe Strand gilt nicht nur als der schönste Küstenabschnitt an der Westküste Sri Lankas, sondern begeistert auch mit der ruhigen und entspannten Atmosphäre.

  • Kokospalmen: Kalutara ist von üppiger Natur und unzähligen Kokospalmen umgeben. Urlauber können den Einheimischen nicht selten dabei zusehen, wie sie in schwindelerregender Höhe Kokosblütensaft sammeln.

  • Tempel Gangatilaka Vihara: Die Hauptattraktion Kalutaras ist die Tempelanlage Gangatilaka Vihara aus dem 20. Jahrhundert. Hier gibt es auch einen Ableger des Bodhin-Baumes, unter dem Buddha einst seine Erleuchtung erfahren haben soll.

3

Bentota: erstklassiger Ferienort mit Bilderbuchstrand

Am Strand von Bentota kommen sowohl Wassersportler als auch Erholungssuchende auf ihre Kosten.

Gerade mal 40 Jahre ist es her, dass Bentota an Sri Lankas Westküste ein verschlafenes Fischerdorf war. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich dann aber aus dem kleinen Küstenort eines der angesagtesten Urlaubsziele des Landes entwickelt.

  • Weißer Traumstrand: Über eine Länge von 4km finden Urlauber hier feinsten Sand, der von schattenspendenden Kokospalmen gesäumt ist. Mehrere kleine Bars säumen die Küste. Perfekt für einen entspannten Drink zum Sonnenuntergang!

  • Wassersportarten: Mit Surfen, Segeln, Tauchen oder Schnorcheln kommen Aktivurlauber auf ihre Kosten, während Familien am nördlichen Strandabschnitt im ruhigen Wasser planschen.

  • Bootsfahrt: Ein Ausflug zu Wasser lohnt sich durch die Mangrovenwälder entlang des Bentota Ganga, wo man auch mit kleinen (harmlosen) Krokodilen auf Tuchfühlung gehen kann.

4

Hikkaduwa: Wo die Meeresschildkröten leben

Sri Lanka ist ein wahres Schnorchelparadies. Die besten Spots findest du in Hikkaduwa, an der südlichen Westküste und in Unawatuna, im Süden der Insel.

In Hikkaduwa, etwa 100km von Colombo entfernt, verbringen nicht zuletzt Partygänger und Abenteuerlustige in Sri Lankas Westen gerne ihre Zeit.

  • Partylocation: Unzählige Bars, Restaurants und Nachtclubs locken Liebhaber von ausgelassenen Partys in den beliebten Urlaubsort an Sri Lankas Südwestküste.

  • Hikkaduwa-Nationalpark: Das flache Wasser direkt vor der Küste ist mit seinen Korallenbänken Heimat für seltene Unterwasserbewohner und Meeresschildkröten. Schnorchler und Taucher geraten bei Ausflügen vor der Küste Hikkaduwas grundsätzlich ins Schwärmen, also unbedingt ausprobieren!

5

Negombo: Urlaubsparadies mit Großstadtflair

In Negombo kann ein interessanter Mix aus asiatischer und westlicher Architektur entdeckt werden.

Negombo im Distrikt Gampaha ist eine der größten Städte Sri Lankas. Wer viel Trubel nicht scheut, wird sich am feinen Sandstrand Negombos und in den verwinkelten Straßen trotzdem sofort wohlfühlen. In der multikulturellen Hafenstadt leben viele Nationen und Religionen nebeneinander und prägen bereits seit Jahrhunderten mit ihren verschiedenen Heiligtümern das Stadtbild.

  • Niederländisches Fort: Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Überreste eines niederländischen Forts aus dem 17. Jahrhundert. Wer weitergeht, entdeckt gleich nebenan einen hübschen Fischmarkt.

  • Negombo-Lagune: Vom Zimtkanal geht es per Boot durch Mangrovenwälder und Sümpfe bis hinaus zur offenen Lagune. Warane, Krokodile und viele Vögel lassen sich so toll beobachten.

  • Sakrale Bauten: In Negombo trifft man neben dem großen buddhistischen Tempel Angurukaramulla Pansala auch auf eine Marienkirche, die die katholische Minderheit des Landes repräsentiert – tatsächlich gibt es sogar über 360 Kirchen in der Umgebung, die Marienkirche ist eine der sehenswertesten.