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Südafrika | Top Listen

Staunen ohne Ende: Top 4 der schönsten Nationalparks

Das sind die schönsten 4 Nationalparks in Südafrika

Geschrieben von

Rebecca Hesse

07.10.2018

In der Wildnis tummeln sich unzählige Tiere und glitzernde Lagunen liegen neben offenem Steppenland. Diese Nationalparks sind die schönsten in ganz Südafrika!

Am südlichsten Zipfel von Afrika liegt ein echter Sehnsuchtsort – Südafrika bietet spannende Safaris, weite Steppen, glitzernde Lagunen und dichte Urwälder. Über 20 Schutzgebiete bewahren die Natur des Landes. Die schönsten Nationalparks von Südafrika sind so unterschiedlich wie das Land selbst!

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Der Klassiker: Kruger-Nationalpark

Im Kruger Nationalpark kommt man den sanften Reisen besonders nah.

Der Kruger-Nationalpark ist aus gutem Grund der Klassiker unter den Game Reserves in Südafrika. Im Norden des Landes schützt der Park rund 20.000km² Wildnis und zieht sich bis nach Simbabwe und Mosambik. In den Steppen mit typischen Affenbrotbäumen, den Hügellandschaften und offenen Grasflächen werden lang gehegte Safari-Träume wahr – der Nationalpark beherbergt die Big Five! Rund 1.800 Löwen, 7.800 Elefanten und 2.000 Nashörner sind im Park zuhause. Insgesamt tummeln sich etwa 150 Säugetierarten und 500 Vogelarten in der Wildnis.

Die beste Reisezeit für den Kruger-Nationalpark sind die Monate Juli und August. Dann herrscht die Trockenzeit, was die Tiere an die Wasserlöcher zieht. Auf Safaris in der Morgen- oder Abenddämmerung, in Geländewagen oder auf Wanderungen lassen sich die Parkbewohner so aus nächster Nähe beobachten. Von Johannesburg erreichen Sie den Kruger-Nationalpark mit dem Auto oder einem kurzen Flug nach Nelspruit. Vor Ort werden von naturnahen Camps bis hin zu luxuriösen Lodges verschiedenste Unterkünfte angeboten. Die Eintrittsgebühr beträgt pro Person und Tag rund 20€.

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Nasses Welterbe: iSimangaliso-Wetland-Park

An der Küste des ISimangaliso-Wetland-Parks befinden sich traumhafte Strände.

Auch das ist Südafrika: Riesige Seen, Mangrovensümpfe, eine wilde Küste und die zweitgrößte Sanddüne der Welt zeichnen den iSimangaliso-Wetland-Park nördlich von Santa Lucia aus. Auf 3.000km² tummeln sich unzählige Tiere, darunter die größte Krokodilpopulation des Landes, 800 Flusspferde, Störche und Pelikane. Ein ganz besonderer Bewohner des Parks ist das Zwerg-Chamäleon. Es hat dem iSimangaliso-Wetland-Park den Titel als erstes südafrikanisches UNESCO-Welterbe eingebracht. Vor der Küste lassen sich je nach Jahreszeit Buckelwale beobachten. Im Park selbst liegt, nur durch eine Lagune vom Meer getrennt, mit dem St.-Lucia-See der größte See Südafrikas.

Von Durban aus ist der Park gut mit dem Auto zu erreichen. In Santa Lucia, dem Tor zum Park, finden sich von naturnahen Camps bis zu Luxuslodges verschiedenste Übernachtungsmöglichkeiten. Der Ort ist Ausgangspunkt für Aktivitäten wie Boot- und Jeep-Safaris, Whalewatching und Schnorcheltrips zum südlichsten Korallenriff Afrikas. Die beste Reisezeit sind die Monate November bis Januar. In der Sprache der Einheimischen bedeutet iSimangaliso so viel wie „Wunder” – und während der Trockenzeit um den Jahreswechsel macht der iSimangaliso-Wetland-Park diesem Namen alle Ehre. Auf wundersame Weise lassen sich dann besonders viele Tiere beobachten. Je nach Region beträgt die Eintrittsgebühr pro Person und Tag maximal 3€.

3

Tanz auf dem Vulkan: Pilanesberg-Nationalpark

Den besten Ausblick über die Weiten des Pilanesberg-Nationalparks bekommt man in einem Ballon.

Der Pilanesberg-Nationalpark nordwestlich von Pretoria liegt im Krater eines erloschenen Vulkans, was für die fast kreisrunde Form des Reservats sorgt. Durch seine Lage zwischen der Kalahari-Wüste und dem feuchten Lowveld ist Pilanesberg einer der landschaftlich reizvollsten Nationalparks in Südafrika. Das rund 550km² große Areal in dem 1.200Mio. Jahre alten Vulkan bietet den Big Five sowie Geparden, Giraffen, Zebras und vielen weiteren Tieren ein Zuhause. In der Abenddämmerung wird der Mankwe-See in der Mitte des Parks zum Anziehungspunkt für unzählige Säugetiere und Vögel.

Von Pretoria und Johannesburg aus ist der Park einfach mit dem Auto zu erreichen. Am Rande des Nationalparks befindet sich darüber hinaus der Pilanesberg International Airport. Vor Ort stehen verschiedene elegante Lodges und Camps zur Verfügung. Dank der rund 200 gut ausgebauten Straßen und unzähligen Hochsitze ist der Pilanesberg-Nationalpark für Fotografen eines der interessantesten Game Reserves in Südafrika. Die Trockenzeit zwischen April und September ist die beste Reisezeit, denn dann versammeln sich besonders viele Tiere am Mankwe-See. Die Eintrittsgebühr beträgt pro Person und Tag rund 7€.

4

Action in der Natur: Der Garden-Route-Nationalpark

Brücke im Tsitsikamma National Park

An einem der schönsten Küstenstreifen der Welt liegt der facettenreiche Garden-Route-Nationalpark, in dem sich verschiedene üppige Landschaften aneinanderreihen. Zwischen Mossel Bay und Port Elizabeth finden sich auf über 1.000km² felsige Steilküsten an sanften Stränden, dichte Wälder und glitzernde Lagunen. Während Sie im Wasser die einzigartigen Knysna-Seepferdchen und je nach Jahreszeit sogar Wale entdecken können, bietet der bekannte Otter Trail ausgefallene Einblicke in die abwechslungsreiche Natur der Region.

Der Nationalpark liegt an der gleichnamigen Garden Route und kann sowohl von Kapstadt als auch von Port Elizabeth angefahren werden. Von romantischen Blockhütten bis hin zu komfortablen Chalets sind vor Ort verschiedenste Unterkünfte vorhanden. Durch die facettenreiche Landschaft sind unzählige Aktivitäten möglich, zum Beispiel Wanderungen auf dem Otter Trail, Safaris mit dem Kanu, Rafting auf dem Storms River, Tauchen oder Whalewatching. Die Eintrittsgebühren für die einzelnen Regionen des Nationalparks betragen rund 6-13€.