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Vietnam | Top Listen

Städte Guide Hanoi - Top 10 Highlights

Highlights in Hanoi - die schönsten Seiten der Hauptstadt Vietnams

Geschrieben von

Andi Friedrich

08.11.2019

Die Hauptstadt Vietnams überwältigt nicht nur mit ihrem legendären Verkehr, sondern auch mit ihrem einzigartigen Charme. „Die Stadt zwischen den Flüssen“ hat nämlich neben althergebrachten Traditionen auch ein elegantes französisches Erbe zu bieten. Doch neben den berühmten Sehenswürdigkeiten erwarten dich auch eine kulinarische Reise durch das Street Food-Paradies Südostasiens und viele kleine, grüne Oasen, die dich deine Mitte zwischen all den neuen Eindrücken finden lassen.
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Die Altstadt von Hanoi

Die Altstadt von Hanoi ist ein absolutes Highlight bei einem Besuch der Hauptstadt.

Das historische Zentrum der vietnamesischen Hauptstadt mit seinen 36 kleinen Straßenzügen gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Hanoi. In dem „Viertel der 36 Gassen“ tauchst du trotz der zentralen Lage in den authentischen Alltag ein: Traditionelle Architektur trifft hier auf den köstlichen Duft der berühmten Pho-Suppe, die in den riesigen Töpfen der kleinen Garküchen vor sich hin brodelt. Vor allem am Wochenende lohnt es sich, die charaktervollen, chaotischen Straßen der Altstadt zu besuchen, denn von Freitag bis Sonntag verwandelt sich diese in eine auto- und mopedfreie Fußgängerzone.

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Ho Chi Minh Mausoleum

Mit einem Besuch des Ho Chi Minh Mausoleums bekommst du einen Einblick in die Geschichte Vietnams.

Das Ho Chi Minh Mausoleum befindet sich am belebten Ba Dinh Square und zählt zu den am häufigsten besuchten Attraktionen von Hanoi. Im imposanten Komplex hat Ho Chi Minh, der 1969 verstorbene und vom Volk geliebte Führer Vietnams, der unter den Einheimischen nur als Onkel Ho bekannt ist, seine letzte Ruhestätte gefunden. Sein Körper wird hier in einem Glassarg ausgestellt. Für Reisende ist ein Besuch des Mausoleums nicht bloß ein weiterer Punkt auf der Bucket-List, sondern eine Chance, ein Stück Geschichte hautnah mitzuerleben. Noch tiefer in das Leben und Wirken von Onkel Ho kannst du im angeschlossenen Ho Chi Minh Museum eintauchen, das sich in einem typischen Soviet-Bau befindet und unzählige Erinnerungsstücke beherbergt.

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Hoan-Kiem-See

Spaziere gemütlich am See entlang und entfliehe für kurze Zeit dem Trubel der Metropole.

Nur wenige Blocks von der quirligen Altstadt Hanois entfernt findest du am Hoan-Kiem-See eine wahre Oase der Stille, die an das französische Kolonialviertel grenzt. Du kannst am etwa 700 m langen See in einem der zahlreichen Cafés entspannen oder bei einem ausgedehnten Spaziergang entlang des Seeufers deine Eindrücke von der 6,5-Millionen-Metropole verarbeiten. Wenn du etwas mehr Zeit hast, lohnt es sich, mit dem Boot zur Jadeinsel zu fahren, auf der sich der Ngoc Son Tempel mit der rund 400 Jahre alten Riesenschildkröte befindet. Auf dem Weg dorthin hältst du an der knallroten The Huc-Brücke, die zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt.

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Thang Long Zitadelle

Besuche die kaiserliche Thang Long Zitadelle und erfahre mehr über die Geschichte des Landes.

Ein echtes Muss für alle Reisenden, die sich für die Landesgeschichte begeistern, ist die kaiserliche Thang Long Zitadelle, die einen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und die Wiege der modernen vietnamesischen Kultur darstellt. Die beeindruckende Wehranlage, in der viele Jahrhunderte lang die Kaiser lebten, breitet sich auf rund 140 ha aus und lässt mit dem markanten Flaggenturm, der dir wahrscheinlich sehr bekannt vorkommen wird, die Größe und Bedeutung des vietnamesischen Kaiserhofes wiederauferstehen.

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Literaturtempel

Die beeindruckende Tempelanlage war einst die erste Universität von Vietnam.

Der Literaturtempel stellt eine konfuzianische Tempelanlage westlich der Altstadt Hanois dar. Der 1070 errichtete Komplex stellt das nationale Heiligtum Vietnams dar, das sich in fünf Innenhöfe untergliedert, die sich entlang einer Nord-Süd-Achse aneinanderreihen. Dass es sich beim Literaturtempel gar nicht um einen Sakralbau handelt, fällt den meisten Besuchern aufgrund der zahlreichen buddhistischen Reminiszenzen gar nicht auf – in Wirklichkeit stellt dieser nämlich die erste Universität von Vietnam dar. Gepflegte Gärten und eine beeindruckende Architektur beherbergen zahlreiche Steinsäulen, sogenannte Stelen, auf denen die Namen der Absolventen zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert eingraviert wurden und die heute zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehören.

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Nachtmarkt von Hanoi

Es lohnt sich das vietnamesische Sandwich, das Banh Mi, zu probieren - ein wahrer Gaumengenuss!

Hanoi besitzt zahlreiche Nachtmärkte, die abends und vor allem am Wochenende Foodies, Souvenir-Jäger und Einheimische gleichermaßen anziehen. Der bekannteste findet jedes Wochenende in der Altstadt statt und begeistert zwischen 19 und 23 Uhr mit einer riesigen Palette an Waren: Souvenirs finden sich neben typischen Textilien. Nationalgewänder liegen direkt neben Handwerksprodukten. Und dazu dampft, kocht und brutzelt es alle paar Meter. Koste dich hier einfach durch die abwechslungsreiche vietnamesische Küche, die nicht nur für Fleischtiger, sondern auch für Veganer viele köstliche Überraschungen bereithält.

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Dong Yuan Market

Kleine, nette Souvenirs lassen dich an deine Vietnam Reise erinnern.

Der überdachte Dong Yuan Market befindet sich im Herzen von Hanoi bereits seit dem Jahr 1889. Zuletzt wurde der markante Kolonialbau in den 90er Jahren generalrestauriert. Im Inneren findest du so ziemlich alles, was das Shopping-Herz begehrt: Kleidung, Haushaltswaren, Spezialitäten und allerlei Kurioses, worüber sich deine zuhausegebliebenen Lieblingsmenschen mit Sicherheit freuen werden.

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Train Street

Die Zuggleise führen direkt an Wohnhäusern vorbei - für die Einheimischen nichts Spektakuläres, für uns kaum zu glauben.

Ein echtes Kuriosum stellt die Train Street dar. Die Gleise verlaufen hier direkt entlang von Wohnhäusern und wenn der Zug durchfährt, hält man fast den Atem an – so wenig Platz ist zwischen den Hausmauern und dem Transportmittel. Der Alltag lässt sich jedoch von dem mehrmals täglich passierenden Zug nicht beirren, sondern geht ganz unbeeindruckt weiter. Von einem der kleinen Cafés aus kannst du dieses Spektakel hautnah miterleben.

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Französisches Viertel

Das französische Viertel beeindruckt mit kolonialer Architektur und zahlreichen Museen.

Wenn du die Pracht und die Größe der kolonialen Architektur zu schätzen weißt, bist du im französischen Viertel von Hanoi genau richtig. Denn zwischen 1887 und 1954 galt Hanoi als die Hauptstadt Indochinas und befand sich unter der französischen Kolonialherrschaft. Diese hat deutliche Spuren hinterlassen: das Große Opernhaus, das bis heute das kulturelle Zentrum Hanois bildet. Der knallgelbe Präsidentenpalast, der mit seiner Imposanz beeindruckt. Oder die vietnamesische Staatsbank – beim Schlendern entlang der weiten Boulevards fühlst du dich in der Zeit zurückversetzt. Hier kannst du übrigens deiner Vorliebe für Museumsbesuche freien Lauf lassen und beispielsweise dem Nationalmuseum für vietnamesische Geschichte einen Besuch abstatten.

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Halong Bucht

Ein Ausfug zur Halong Bucht lohnt sich, denn das UNESCO Weltnaturerbe ist ein absolutes Must-See auf einer Vietnam Reise.

Gerade einmal knappe 170 km von Hanoi entfernt findest du eine der schönsten Regionen Vietnams vor, die du im Rahmen eines Tagesausfluges besuchen kannst: die Halong Bucht im Golf von Tonkin. Die „Bucht des untertauchenden Drachen“ gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und hinterlässt mit ihren bizarren, aus dem Meer herausragenden Karstbergen einen bleibenden Eindruck. Bei einer Bootsfahrt auf dem stillen Wasser kannst du nicht nur die aufsehenerregenden Formationen bewundern – laut den Einheimischen sollen es über 3.000 sein -, sondern auch an einigen Stränden baden.